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Barmstedter Zeitung

05. Dezember 2016 | 01:35 Uhr

Barmstedt : Stoppelmarkt: „Der Montag hat uns die Bilanz verhagelt“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Unter dem Strich sind die Veranstalter des Barmstedter Stoppelmarkts zufrieden. Nur der verregnete Montag habe viele Besucher ferngehalten.

Es hätte klappen können – wäre der Regen nicht gewesen: 30.000 Besucher hatten sich die Organisatoren Günter Sattler und Michael Sonnenberg für den Barmstedter Stoppelmarkt erhofft. Letztlich seien es an den vier Tagen (19. bis 22. August) „zwischen 20.000 und 25.000 gewesen“, schätzt Sattler und stellt fest: „Der Montag hat uns die Bilanz verhagelt.“ Auch die Baustellen rund um Barmstedt hätten vermutlich einige Besucher abgehalten. Mit den ersten drei Tagen sei er aber vollauf zufrieden. „Die Stadt war voll."

Auch das Konzept sei aufgegangen, so Sattler. „Es war eine bunte Mischung aus Stadtfest und Jahrmarkt – ein Fest für die ganze Familie.“ Es seien auch viele Besucher von auswärts gekommen, „weil es eben nicht mehr nur Jahrmarkt ist“. Der Stoppelmarkt sei und bleibe „ein Highlight, das für Barmstedt wichtig ist“. Das Programm auf der Bühne – unter anderem waren ,United Four’ und Wolfgang-Petry-Double Dirk Maron aufgetreten – sei gut angekommen, sagte Sattler. „Wir wollten das, was wir uns vorgenommen hatten, noch steigern, und das ist uns gelungen.“

Anders als im vergangenen Jahr habe es diesmal keine Beschwerden über Lärm gegeben, sagte Sattler. „Das zeigt, dass wir auf die Kritik richtig reagiert haben.“ Ein eigens engagierter Techniker habe den Sound so gesteuert, dass er so weit wie möglich unmittelbar auf den Platz vor der Bühne konzentriert gewesen sei. Auch an die Verwaltung seien keine Beschwerden herangetragen worden, sagte Stadtsprecher Wolfgang Heins.

Positiv aufgenommen haben viele Besucher offenbar die Präsenz des Sicherheitsdienstes und der Polizei. „Viele Bürger haben uns darauf angesprochen und dafür gelobt“, berichtete Peter Kroll, Leiter der Barmstedter Polizei. Sattler und Sonnenberg hatten einen privaten Sicherheitsdienst organisiert, dessen Mitarbeiter auch nachts auf dem Gelände unterwegs waren. Eingreifen mussten sie nicht: „Es gab keine Delikte“, sagte Sattler. Kroll sprach von „zwei, drei Kleinigkeiten“ für die Polizei – etwa Fundsachen –, „und am Freitag soll es am Rande einen Streit gegeben haben. Aber auf dem Gelände selbst war nichts.“ Dass die Beamten ihre Rundgänge in kugelsicheren Westen absolvierten – was manche Besucher irritierte – sei Vorschrift, sagte Kroll. „Die müssen wir seit Jahresbeginn bei jedem Einsatz tragen.“

Einziger Flop war der Shuttle-Bus, den die Veranstalter erstmals angeboten hatten, um Autofahrer von den Parkplätzen im Gewerbegebiet und am Rantzauer See in die Innenstadt zu bringen. „Den haben nur 40 Leute genutzt“, bedauerte Sattler. Es sei ein Versuch gewesen, „und jetzt werden wir sehen, wie wir das im nächsten Jahr angehen“. Denn klar sei: 2017 wird es wieder einen Stoppelmarkt geben. „Die Vorbereitungen laufen schon.“

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erstellt am 28.Aug.2016 | 11:00 Uhr

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