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Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 21:33 Uhr

Areal in Offenau : So könnte das Neubaugebiet aussehen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Stadtplanerin stellt erste Pläne für das Areal in Offenau vor. Das Aufstellungsverfahren des B-Plans geht weiter.

Bokholt-Hanredder | Wie könnte das künftige Baugebiet in Bokholt-Hanredder an der Grenze zu Elmshorn aussehen? Darüber haben am Dienstagabend die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde beraten. Das Pinneberger Büro dn.Stadtplanung stellte dazu zwei Varianten vor: Entweder könnte das Gebiet in Offenau per Ringstraße vom Birkenweg erschlossen werden. Ein Weg für Spaziergänger führt dabei quer durch das neue Gebiet und an der ortsbildprägenden Eiche vorbei. Auch in der anderen Variante würde die Eiche bleiben. Dann würde aber eine Stichstraße vom Birkenweg aus durch das Neubaugebiet führen. Um die Eiche herum würde ein Kreisel gebaut, in dem unter anderem die Müllfahrzeuge wenden können.

Der Ausschuss stimmte einstimmig dafür, das Aufstellungsverfahren des B-Plans mit der vorgezogenen Beteiligung der Behörden, sonstiger Träger öffentlicher Belange und der Nachbargemeinden fortzusetzen und beide Varianten dazu vorzulegen. „Ich würde diesen Weg auch empfehlen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Mohr (CDU). „Vielleicht bekommen wir so noch den ein oder anderen Hinweis.“ Auch eine Bürger-Info mit allen beteiligten Planern soll es noch geben.

Stadtplanerin Dorle Danne stellte den Politikern und Gästen die Pläne für das etwa 3,9 Hektar große Areal vor, auf dem nach aktuellem Stand der Planungen 26 bis 28 Grundstücke mit einer Größe zwischen 600 und 800 Quadratmetern entstehen könnten. „Es sind Vorschläge, wie man eine Bebauung realisieren kann“, sagte sie zu den Varianten. Ein Wohngebiet direkt gegenüber dem Gewerbegebiet an der Landesstraße 75 (Offenau) sei möglich, wenn man Lärmschutzmaßnahmen ergreife. Wichtig sei dabei nur, dass man mit der Wohnbebauung oberhalb der auf den Schaubildern ockerfarbenen Linie bleibe. Darunter sei aufgrund des Lärms des nahen Gewerbegebiets keine Wohnbebauung genehmigungsfähig. Auf diesen Arealen sind in beiden Varianten keine Häuser geplant. „Die untere Fläche könnte für ein Regenrückhaltebecken, als Ausgleichsfläche oder auch als Spielplatz genutzt werden“, so Danne. „Das ist alles möglich.“

Bei Variante 1 wird das Neubaugebiet in Offenau mit einer Ringstraße vom Birkenweg aus erschlossen.

Bei Variante 1 wird das Neubaugebiet in Offenau mit einer Ringstraße vom Birkenweg aus erschlossen.

Foto: dn.Stadtplanung
 

Unterscheiden würden sich die beiden Varianten laut Danne bei der Größe der Grünflächen und der Wohnbauflächen. Bei der ersten Variante nehmen die Wohnbauflächen 1,81 Hektar ein, in der zweiten sind es 1,94 Hektar. Dafür sind bei der ersten Variante die Grünflächen größer als in der zweiten (0,72 Hektar zu 0,6 Hektar). „Das ist jetzt aber noch nicht das Ende der Planung“, betonte sie.

Die Mitglieder des Bauausschusses sprachen sich abschließend unter anderem dafür aus, dass im Neubaugebiet Einzel- und Doppelhäuser zulässig sind. Die Firsthöhe beträgt 9,50 Meter. Eine zweite Zufahrt im Norden, die auf den Schaubildern noch eingezeichnet ist, fällt in den aktuellen Plänen vorerst weg, wie Mohr erklärte. „Wir schauen, ob das unbedingt notwendig ist“, sagte er.

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erstellt am 01.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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