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Barmstedter Zeitung

28. Juli 2016 | 18:20 Uhr

Barmstedt : Silvesterbesuch bei der Polizei

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

CDU-Vertreter haben an Silvester mit dem stellvertretenden Dienststellenleiter Manfred Schildt Themen rund um Verkehrssituation und Einbruchskriminalität in Barmstedt besprochen.

Barmstedt | Verkehrsführungen und Einbrüche in Barmstedt und Umland waren Themen, mit denen sich CDU-Vertreter und Polizei bei einem gemeinsamen Gespräch in der Polizeistation beschäftigten. Traditionell am Jahresende bedanken sich die Christdemokraten mit Berlinern und Kaffee bei der Polizei für deren Dienst während des Jahres und besonders an den Feiertagen.

An diesem Silvester besuchten der CDU-Landtagsabgeordnete und der Bilsener Bürgermeister Peter Lehnert sowie die Barmstedter CDU-Stadtvertreter Ernst-Reimer Sass und Norbert Bollweg die Polizei. Der stellvertretende Dienststellenleiter Manfred Schildt sprach die Verkehrssituation an der Kreuzung in Offenseth an. „Dort ist ein Schwerpunkt für Unfälle“, sagte er. Lehnert notierte sich, mit dem zuständigen Landesbetrieb zu reden, um an dieser Kreuzung eine bessere Lösung zu finden. Kreisel und Ampelanlage wurden bei der Diskussion erwähnt. „Einen Kreisel zu bauen, ist wesentlich teurer als eine Ampel, daher ist die zweite Lösung realistisch“, so Lehnert.

Die Verkehrssituation in Barmstedts Innenstadt, waren sich alle einig, ist besonders in Höhe der Bäckerei Hütter nicht zufriedenstellend. Seitlich der Straße ausgewiesene Parkplätze und fließender Verkehr würden sich gegenseitig behindern. Das Nadelöhr könnte entschärft werden, wenn die Parkstreifen wegfallen oder eine Einbahnregelung gefunden würde, so die Politiker. Schildt wies darauf hin, dass die Reichenstraße in der Innenstadt zu eng für haltende Autos sei, die häufig auf den Bürgersteig auswichen. „Es ist grundsätzlich verboten, in diesem Bereich zu halten“, sagte er.

Angesprochen wurde die aus Richtung Heede kommende abknickende Vorfahrt der Umgehungsstraße. „Wer geradeaus nach Barmstedt hineinfährt, blinkt nach der Straßenverkehrsordnung nicht“, sagte Schildt. Sehr wohl muss derjenige blinken, der auf der abknickenden Vorfahrtsstraße bleibt. Viele Autofahrer würden diese Regelung nicht befolgen, so Schildt.

Die Einbruchskriminalität, informierte er, habe deutlich zugenommen. Stark beteiligt sei organisierte Kriminalität aus Osteuropa. Er appellierte an die Bevölkerung, die Augen offen zu halten. „Die Telefonnummer 110 ist kein Notruf, sondern der Polizeiruf, den jeder nutzen kann“, betonte er und weiter: „Wir sind auf die Hilfe von Beobachtungen aus der Nachbarschaft angewiesen.“ Lehnert wies darauf hin, dass die Aufklärungsrate bei Einbruchsdiebstählen landesweit unter zehn Prozent liege. Schildt und die Politiker machten deutlich, dass ansteigende Kriminalität in diesem Bereich nichts mit den ebenfalls ansteigenden Zahlen der Flüchtlinge zu tun habe. Die organisierten Banden seien auch vorher schon hier gewesen, sagten sie.

Lehnert merkte an, dass im Land zu den 180 jährlich angenommenen Polizeianwärtern jetzt zusätzlich 100 Personen mehr eingestellt würden.

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