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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 05:01 Uhr

Barmstedt : Sie bereichern das Spieliothek-Team

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Zwei junge Barmstedterinnen helfen im Zuge ihres FSJ elf Monate lang in der Einrichtung aus.

Barmstedt | Die Spieliothek-mobil Barmstedt hat seit dem 1. September tatkräftige Unterstützung: Die beiden Barmstedter Abiturientinnen Lisa Hunke (18) und Levke Scholz (19) absolvieren ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Einrichtung. Genau genommen sind es elf Monate, die sie dort arbeiten werden. Während Hunke sich für ein FSJ entschieden hat, weil sie noch nicht genau weiß, welche Richtung sie beruflich einmal einschlagen möchte – sie könne sich vieles vorstellen –,  will Scholz einmal über den Tellerrand hinausschauen. Außerdem geht es ihr darum, sich im sozialen Bereich zu orientieren, in dem sie später beruflich tätig sein möchte. Beiden ist die Spieliothek nicht unbekannt: Sie haben dort häufig Spiele ausgeliehen und dabei Gefallen an der Einrichtung gefunden.

Einen ersten Eindruck von ihren künftigen Aufgaben erhielten sie während eines Einarbeitungstags, bei dem sie von ihren beiden Vorgängern mit auf Ausleih-Tour genommen wurden. Auch in Zukunft werden sie häufig auf Achse sein, um unter anderem in Schulen und Stadtbüchereien Spiele zu verleihen. Zudem werden sie eingebunden in die Pflege und Reparatur von Spielen und Großgeräten.

Sie fühlten sich ausgesprochen wohl in der Spieliothek, in der sie herzlich aufgenommen wurden, sagten Hunke und Scholz. „Die Atmosphäre hier ist  familiär, das gefällt uns.“ Das monatliche Taschengeld fällt mit 450 Euro vielleicht nicht üppig aus, soll aber auch nur eine Anerkennung des sozialen Engagements darstellen.

Ein FSJ bietet Frauen und Männern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren die Chance, etwas für sich und andere zu tun. Es wird ganztägig als Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen – insbesondere der Alten-, der Behinderten-, der Kinder- und Jugendhilfe oder der Gesundheitspflege – geleistet. Ein FSJ dauert in der Regel zwölf Monate und beginnt am 1. August oder am 1.  September eines Jahres. Die Mindestdauer beträgt sechs, die Höchstdauer 18 Monate. Das FSJ besteht aber nicht nur aus konkreter Arbeit für die Einrichtung, sondern dient auch der Fortbildung, für die 23 Seminartagen vorgesehen sind.

Das FSJ wird unentgeltlich geleistet, denn es ist als freiwilliges Engagement  konzipiert. Für das Taschengeld, das die Freiwilligen für ihren Dienst erhalten, gilt deshalb eine Höchstgrenze. Sie beträgt sechs Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung.

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erstellt am 06.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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