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Barmstedter Zeitung

04. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Brande-Hörnerkirchen : Schlammschlacht beim Hörnerfest

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Mehr als 1000 begeisterte Fans beim zweitägigen Spektakel um Folk-, Metal und Mittelalter in Brande-Hörnerkirchen.

Brande-Hörnerkirchen | So ein bunt gemischtes Volk wie beim jüngsten Hörnerfest, das am vergangenen Wochenende an der Schierenhöh in Brande-Hörnerkirchen seine elfte Auflage erfuhr, sieht man selten: Ritter, Piraten, Wikinger, Mönche, Gewerbetreibende mit mittelalterlichen Waren sowie rund 1000 Folk- und Metal-Fans aus allen Teilen Deutschlands und weit darüber hinaus. Und alle zeigten sich, ob jung oder alt, bestens gelaunt -– trotz eines zumindest zeitweise durch Regenschauer beeinträchtigen zweiten Festivaltags.

„Wir sind mit dem Ablauf des diesjährigen Hörnerfests rundum zufrieden. Die Beeinträchtigungen durch das Wetter waren doch eher gering“, erklärte Hörnerfest-Organisator Thomas Tegelhütter. Und in der Tat: Zwar verursachte der Regen eine erhöhte Schlammbildung auf dem Veranstaltungsareal, doch die Besucher nahmen es mit Humor beziehungsweise hatten mit dem richtigen Schuhwerk bestens vorgesorgt. Lediglich auf den Wegen zu den Parkplätzen kam es zeitweise zu buchstäblich stockendem Verkehr. Manch ein Pkw blieb im Schlamm einfach stecken. Doch helfende Hände und ein für diese Fälle bereitstehender Trecker sorgten für entspannte Abhilfe aus manch misslicher Lage.

Auch ansonsten herrschte auf dem Gelände überaus positive Stimmung, und alle Unterhaltungsangebote wurden in der Regel gut genutzt. Das galt sowohl für das Programm vor und an der kleinen Marktbühne, wo vor allem eine beeindruckende Feuershow die Menschen begeistern konnte und mehrere Partien Bruchenball für viel Heiterkeit sorgten.

Das Musikprogramm auf der Hauptbühne im Innenhof von Tegelhütters Anwesen ließ bei den Fans ebenfalls keine Wünsche offen: Bekannte Bands aus dem In- und Ausland – daruner „Versengold“, „Rapalje“, „Impius Mundis“ und „Reysswolf“ – sorgten dort für das „volle Brett“ und schweißtreibende Shows bis in die Nacht. „Es ist einfach super hier“, schwärmte Johanna Detlefs aus Kiel. Die 23-Jährige liebt die intime Atmosphäre des Festivals und findet es trotz Regens „schöner als in Wacken.“

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