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Barmstedter Zeitung

05. Dezember 2016 | 03:26 Uhr

Barmstedt : Schau auf der Insel zu Pfingsten

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Schildkröten aus Metall und viele andere kreative Kunstwerke werden über Pfingsten die Schlossinsel Rantzau bevölkern.

Barmstedt | Der zehnte Skulpturenpark auf der Schlossinsel Rantzau wird seine Pforten ab Sonnabend, 14. Mai, öffnen. Bürgermeisterin Heike Döpke, Kreispräsident Burkhard Tiemann, Elke Ferro-Goldstein vom Kreiskulturverband Pinneberg sowie die Künstlerin und Organisatorin Karin Weißenbacher werden die Besucher um 13 Uhr begrüßen. Bis 18 Uhr sowie am Sonntag und Montag jeweils von 10 bis 18 Uhr können die unterschiedlichen Werke von elf Künstlern im Außengelände besichtigt werden. Die Künstler sind anwesend und freuen sich auf den Dialog mit dem Publikum.

Gemeinsam mit Weißenbacher hat das Tourismusbüro der Stadt erneut bekannte und neue Künstler mit einem breiten Spektrum bildhauerischer Arbeiten aus verschiedenen Materialien gewinnen können. Die Künstler kommen aus Deutschland und den Niederlanden, einige aus der Region, etwa aus Tornesch, Ellerbek, Hamburg oder Norderstedt. Die Arbeiten sind aus Metall, Stein, Holz, Keramik und Glas.

Neu dabei ist Jörgen Habedank aus Tornesch. Er zeigt moderne Glasmalerei. „Ich komme von der Malerei und betreibe seit 20 Jahren Glasgestaltung“, sagte er, der auch architekturbezogene Projekte gemeinsam mit Glaswerkstätten realisiert. „Bei meinen kleineren Objekten hier kann der Besucher teils durch das bunte Glas die tolle Umgebung sehen“, so Habedank. Eine große Glasstele von ihm wird die Besucher an der Brücke zur Schlossinsel begrüßen.

Ebenfalls zum ersten Mal dabei ist Bettina Steinborn aus Oranienburg, die Objekte aus Bronze ausstellt. Ein Stammgast ist Jürgen Gaedke aus Norderstedt, von dem bereits zwei bearbeitete Findlinge als Dauerausstellung auf dem Rasen auf der Insel liegen. Er präsentiert etliche neue Arbeiten aus Granit. Ebenfalls bekannt ist Diedel Klöver aus Jaderberg, dessen riesige Schildkröte aus Altmetall die Rasenfläche auf der Insel ziert.

„Wir haben eine inspirierende Ausstellung unter freiem Himmel zusammengestellt“, freut sich Weißenbacher. Die Werke würden mit der idyllischen Landschaft in den Dialog treten. „Was vor zehn Jahren mit dem Versuch begann, Kunst unter freiem Himmel mit zauberhaftem Ambiente zu präsentieren, hat sich als Publikumsmagnet erwiesen“, sagt sie.

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