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Barmstedter Zeitung

03. Dezember 2016 | 10:45 Uhr

Bamrstedt : Sanierung: Das Hallenbad schließt bis September

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Arbeiten in der Barmstedter „Badewonne“ dauern voraussichtlich sechs Wochen und kosten etwa 200.000 Euro.

Barmstedt | Wegen umfangreicher Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten ist das Barmstedter Hallenbad   seit gestern bis voraussichtlich 4. September geschlossen. Das hat Irina Hesselink, Sprecherin der Stadtwerke Barmstedt, mitgeteilt. „Wir nutzen die Sommerferien, um die ,Badewonne’ technisch auf den neuesten Stand zu bringen“, ergänzt Werkleiter Fred Freyermuth. Im vergangenen Jahr hatten die Stadtwerke  in  die Modernisierung der Sanitärbereiche, des Umkleidetrakts und  die Lüftungstechnik investiert. „In diesem Jahr stehen Betriebssicherheit, Energieeffizienz und die Außenanlagen im Fokus.“ Während im vergangenen Jahr etwa 500.000 Euro investiert wurden, werden es in diesem Jahr etwa 200.000 sein, so Hesselink. Ebenso wie 2015 gebe es Fördermittel vom Land.

Im Zuge  der Arbeiten müsse unter anderem die mehr als zwei Tonnen schwere Wellenanlage vorübergehend das Wasser verlassen, so Hesselink. „Sie stünde sonst den Bauarbeiten am Beckenboden im Weg.“ Besonders im Bereich des Wellenauslaufs bedürften die Fugen  einer Renovierung, da der regelmäßige Wellenbetrieb seine „Spuren hinterlassen habe“. Darüber hinaus werde die Technik zur Wasserdesinfektion  komplett ersetzt. Künftig werden, so Hesselink, „modernste elektronische Mess- und Dosieranlagen für eine stets optimale Dosierung und damit Hygiene in dem bis zu 32 Grad warmen Wasser sorgen“.

Zu den Energiesparmaßnahmen gehören auch Arbeiten an der Fassade des Bades. Als Folge von Feuchtigkeitsschäden müssen die Dachkante der Attika erneuert und weitere Lüftungskanäle modernisiert werden. „Und sowohl der Fußweg zum Bad als  auch die Treppenanlage sollen schöner werden – vom Minigolf-Platz bis zu den Räumlichkeiten des DLRG-Heims“, so Hesslink. Barrierefrei ist der Zugang zur „Badewonne“ bereits, weitere Erleichterung für Menschen mit Handicaps soll ein entschärfter Steigungswinkel der Zufahrtsrampe bringen.

Als Alternative zum Hallenbad steht den Badegästen während der Sommermonate das benachbarte Strandbad  zur Verfügung. Während der Ferien ist es täglich von 10 bis 19 Uhr, ansonsten montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr und am Wochenende von 10 bis 19 Uhr geöffnet – abängig von Wetterlage und Wasserqualität bis in den September hinein. „Als Betreiber des Strandbads freuen wir uns sehr, dass rechtzeitig zu Ferienbeginn auch sommerliche Temperaturen angesagt sind. Wir hoffen zudem auf kontinuierlich gute Wasserergebnisse im Rantzauer See“, so Freyermuth. Dann stehe einem ungetrübten Badespaß unter freiem Himmel nichts im Wege.

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erstellt am 26.Jul.2016 | 16:15 Uhr

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