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Barmstedter Zeitung

23. März 2017 | 11:33 Uhr

„Der echte Norden“ hat Afrika erreicht : Rallye-Fahrerinnen durchqueren die Sahara

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Bis Montagabend hatten die beiden Frauen fast 1500 Kilometer quer durch das Land zurückgelegt und die Westsahara erreicht.

Laâyoune | Das Rallyeteam „Der echte Norden“ hat Afrika erreicht. Wie Svea Gustafsen aus Lutzhorn berichtete, war sie mit ihrer Teamkollegin Birgit Bartsch aus Tornesch nach einer Nacht im spanischen Cáceres am Samstagmittag am Fährterminal von Algeciras angekommen, um nach Tanger in Marokko überzusetzen. Bis Montagabend hatten die beiden Frauen fast 1500 Kilometer quer durch das Land zurückgelegt und die Westsahara erreicht. Gestern wollten die Fahrerinnen die anderen Rallyeteilnehmer in Dakhla einholen. „Dann kommt der gemütliche Teil“, so Gustafsen lachend.

Im Zuge der Charity-Rallye Dresden-Dakar–Banjul reisen die Frauen derzeit nach Gambia. Ab der mauretanischen Grenze müssen sie zusammen mit den anderen Teilnehmern fahren. Aufgrund einer Panne in Frankreich war es ungewiss, ob die beiden Frauen den Pflichtreffpunkt in Dakhla am gestrigen Tag noch rechtzeitig erreichen würden. Ihre erste Nacht in Afrika hätten sie in Larache in einem kleinen Riad – einem traditionellen marokkanischem Haus – in der Medina – der Altstadt nordafrikanischer Städte – verbracht. Auf der Fahrt am Sonntag weiter Richtung Süden hätten sie dann Rabat, Casablanca und Agadir passiert. „Die Landschaft wandelte sich dabei langsam vom grünen und dicht besiedelten Norden über die Ausläufer des Atlasgebirges zum immer trockener und steiniger werdenden Süden“, so Gustafsen. Angekommen in Tiznit, habe der Wagen gerade so durch das Tor der Stadtmauer gepasst.

Am Ortseingang von Tan-Tan im Süden Marokkos: Die beiden Kamele symbolisieren das Tor zur Wüste. Dort kam das Rallyeteam am Montag vorbei.
Am Ortseingang von Tan-Tan im Süden Marokkos: Die beiden Kamele symbolisieren das Tor zur Wüste. Dort kam das Rallyeteam am Montag vorbei. Foto: Rallyeteam „Der echte Norden“
 

Am Montag passierten sie in Tan-Tan das berühmte Kamel-Portal, „während der Wind immer stärker wurde und die Gegend immer sandiger“. Während der Fahrt am Atlantik entlang hätten sie am Horizont auch die ersten Dünen erblickt. Aufgrund des Verkehrs, des vielen Staubs, des starken Gegenlichts und der schmalen und teilweise beschädigten Fahrbahn sei das Fahren sehr anstrengend gewesen, so Gustafsen.

Auf Wiedersehen Europa: Svea Gustafsen am Fähr- terminal in Algeciras.
Auf Wiedersehen Europa: Svea Gustafsen am Fähr- terminal in Algeciras. Foto: Rallyeteam „Der echte Norden
 
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erstellt am 15.Mär.2017 | 17:00 Uhr

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