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Barmstedter Zeitung

05. Dezember 2016 | 01:34 Uhr

9000 Euro Investitionen : Neuer Anhänger für die THW-Boote

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Ortsverein Barmstedt des technischen Hilfswerks präsentierte das komplette Großprojekt, versehen mit Schwimmwesten und Paddel für Kinder und Erwachsene.

Barmstedt | Endlich ist er da. Der neue Anhänger, der die beiden großen Schlauchboote transportieren kann. Der Ortsverein Barmstedt des technischen Hilfswerks (THW) präsentierte das komplette Großprojekt, versehen mit Schwimmwesten und Paddel für Kinder und Erwachsene.

Bestaunt wurden die Teile auch von Roland Zaumseil von der Landeshelfervereinigung. Die Boote standen bereits ein Jahr ungenutzt beim Ortsverband, weil ein entsprechender Transporter fehlte.

„Die Vollgummiboote haben je eine Tragkraft von 900 Kilogramm und sind für je acht Leute ausgelegt“, sagte Carsten Schulte, Vorsitzender der THW-Helfervereinigung, die sich mit 2500 Euro an den Kosten des Projekts beteiligte. „Wir waren vom Technischen Hilfswerk beauftragt worden, einen geeigneten Anhänger zu beschaffen“, so Carsten Schulte. Das gesamte Paket kostete etwa 9000 Euro. „Wir konnten vom Multi-Sponsoring profitieren“, freute sich auch Ortsbeauftragter Stefan Schrade.

So hatte die Stiftung der Sparkasse 2500 Euro beigesteuert, das Bundes-THW 1000 Euro, der THW Landeshelferverein 1000 Euro und die THW Landesjugend 1500 Euro. „Die Landesjugend konnten wir ins Boot holen, weil unsere Jugendgruppe ebenfalls mit den Booten trainiert“, so Schulte. Heiko Krohn vom Geschäft „Tintenfaß“ sponserte das Beschriften der Folie für den Anhänger. „Die Maßnahme verzögerte sich, weil die Folienbeklebung nach einem neuen EU-Gesetz im richtigen Winkel reflektieren muss,“, erklärt Stefan Schrade und fügt hinzu, dass die gesamte Maßnahme ein immenser Verwaltungsaufwand gewesen sei.

Die Jugendgruppe weiht die Boote ein
Die Jugendgruppe weiht die Boote ein Foto: Pergande
 

Die Idee, mit Schlauchbooten Einsätze auf dem Wasser zu machen, hatte der Ortsverband schon im Jahr 2013 gehabt. „Wir arbeiten jetzt das komplexe Thema Einsatz im Wasser ab und werden Spaß haben“, freut sich Schrade. Wie kriegen wir das Boot ins Wasser? Was machen wir, wenn das Boot umkippt? Wie hieven wir jemanden an Bord? Wie können wir in Flüssen Strömungen nutzen? sind einige Aufgaben.

Umgehend eingeweiht hat die Boote die Jugendgruppe. Die 18 Mitglieder im Alter von neun bis 16 Jahren, haben diese am nächsten Tag auf dem Bokeler See auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft.

Die Jugendgruppe hat noch „Luft nach oben“, ebenfalls der Ortsverband. Flüchtlinge sind willkommen – wie Azis aus Afghanistan, der sich auf die erste Prüfung vorbereitet. Auch der Helferverein freut sich über neue Mitglieder, um gerade die Jugendarbeit zu unterstützen.

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erstellt am 01.Aug.2016 | 16:35 Uhr

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