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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 18:28 Uhr

L75 in Barmstedt und Vossloch : Nächster Abschnitt wird saniert

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Ab dem 1. August wird die Landesstraße in Barmstedt und Vossloch erneuert. Die Umleitung führt über Groß Offenseth-Aspern und Sparrieshoop.

Auch zusätzliche Stühle machten am Ende keinen Unterschied mehr: Der Andrang auf den Info-Abend zur Sanierung der Landesstraße 75 (L75) in Bokholt-Hanredder war vor Kurzem so groß, dass die Veranstaltung kurzerhand vom „Bürgerhaus“ in die Sporthalle verlegt werden musste. Etwa 150 Interessierte aus der Gemeinde und aus Barmstedt waren gekommen, um Details zu den Bauarbeiten während der Sommerferien zu erfahren. Die Anlieger wollten vor allem wissen, wie stark die Beeinträchtigungen durch die Baustelle sein werden. Vertreter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV) Itzehoe sowie der Baufirma Kemna Bau betonten, dass versucht werde, die Anwohner so oft wie möglich auf ihre Grundstücke zu lassen. „Es geht nur mit gegenseitigem Verständnis und Kompromissen“, erklärte Werner Braun vom LBV.

Während der Sommerferien soll die Landesstraße 75 samt Radweg zwischen der Einmündung Moltkestraße/Pinneberger Landstraße in Barmstedt und der Straße Krittelmoor in Offenau saniert werden. Der Baustart ist laut Braun für Montag, 1. August, vorgesehen. Verlaufe alles nach Plan, soll die Sanierung spätestens am Sonnabend, 3. September, abgeschlossen sein. Der etwa vier Kilometer lange Abschnitt wird währenddessen für den Durchgangsverkehr voll gesperrt (shz.de berichtete). Fahrradfahrer und Fußgänger können die Baustelle aber jederzeit passieren. Bis auf ein bis zwei Tage, wenn asphaltiert werde, würden Grundstücke auch durch die Baustelle erreichbar sein, erläuterte Braun. Wie in Heede und Hemdingen werden zudem einige Seitenstraßen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Im Rahmen der Bauarbeiten wird die etwa zehn Zentimeter dicke Deck- und Binderschicht der L75 erneuert. Die Gesamtkosten liegen laut LBV bei etwa 1,5 Millionen Euro.

Die Strecke wird laut Braun in drei Abschnitte unterteilt. Der erste erstrecke sich von der Barmstedter Moltkestraße bis zur Einmündung Waldstraße in Höhe des Blitzers in Vossloch, der zweite von dort bis zur Grundschule. Im dritten Abschnitt wird die L75 zwischen Grundschule und Offenau saniert. Begonnen werde mit den Arbeiten in Barmstedt. Der Bereich Moltkestraße soll – unter anderem wegen der Tankstelle – so schnell wie möglich wieder freigegeben werden, unterstrich ein Vertreter der Baufirma. So könnten Anlieger auch wieder über die Große Gärtnerstraße nach Barmstedt hineinfahren.

Der Verkehr zwischen Elmshorn und Barmstedt wird während der Bauphase über Groß Offenseth-Aspern und Klein Offenseth-Sparrieshoop umgeleitet. Um die Unfallgefahr an der Kreuzung Hauptstraße/Dorfstraße/K18 in Groß Offenseth durch den zusätzlichen Verkehr nicht weiter zu erhöhen, wird dort laut LBV während der Bauarbeiten eine Ampelanlage aufgestellt. Das sei eine Forderung von Polizei und Verkehrsaufsicht gewesen, hieß es. Die Kreuzung gilt bei allen Behörden als Unfallschwerpunkt. Auch an der Einmündung Pinneberger Landstraße/Moltkestraße in Barmstedt wird eine Baustellenampel aufgestellt. Die fest installierte Anlage soll während der Bauarbeiten ausgeschaltet werden.

Umfangreicher als in Vossloch werden die Arbeiten an der L  75 in Offenau ausfallen. Dieser Abschnitt der Straße soll – wie die Umgehung Barmstedts – voraussichtlich im kommenden Jahr saniert werden. Dazu werde es noch eine gesonderte Info-Veranstaltung geben, kündigte Braun auf Nachfrage aus dem Publikum an. Die Fahrbahn der L75 zwischen Krittelmoor und Kaltenweide in Elmshorn sei sehr stark beschädigt. Dort werde es einen Vollausbau geben, wie er derzeit auch zwischen Heede und der B4 bei Hoffnung stattfindet. Die Bauarbeiten würden daher auch nicht in vier bis fünf Wochen erledigt sein.

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erstellt am 22.Jul.2016 | 12:30 Uhr

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