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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 03:08 Uhr

Bahnhofsabriss in Westerhorn : Lehnert lädt die Bahn zu Gesprächen ein

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der CDU-Landtagspolitiker will alle Beteiligten in Westerhorn zusammenbringen. Befürworter wollen das Gebäude erhalten.

Westerhorn | Der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert hat die Bahn und Befürworter für den Erhalt des Bahnhofsgebäudes am Haltepunkt Dauenhof an einen runden Tisch in Westerhorn eingeladen. Ziel sei es, mit dem Konzern und weiteren Beteiligten gemeinsam eine Lösung zu finden, um das historische Gebäude zu erhalten.

Trotz mehrerer abschlägiger Bescheide und Stellungnahmen der Bahn spreche er dennoch die Einladung aus, so der Bilsener Politiker. Dafür gebe es mehrere Gründe. Unter anderem komme er mit der Einladung der Bitte des Bauausschusses der Gemeinde Westerhorn nach, vermittelnd tätig zu werden. „Ich kenne den Kaufinteressenten Kay Sierk schon lange als erfolgreichen mittelständischen Unternehmer, Gemeindevertreter und Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr“, schreibt Lehnert. Was ihn zutiefst beeindrucke sei, dass sich der natürlich heterogen zusammengesetzte Bauausschuss der Gemeinde einstimmig hinter Sierks Konzept gestellt hatte.

„Dieses ungewöhnlich klare Votum spiegelt die großartigen Möglichkeiten wider, die sich aus der Investitionsbereitschaft von Kay Sierk ergeben: Die wertvollen historischen Gebäude werden nach seinem Konzept im Stil der Kaiserzeit restauriert und erhalten mit Landhandel, Café, Friseursalon und Fahrradwerkstatt eine lebendige Nutzung“, so Lehnert. Westerhorn habe damit die Chance, einen attraktiven Ortsmittelpunkt zu gewinnen. Für die Deutsche Bahn bestehe hingegen die Chance, das Umfeld des Haltepunkts Dauenhof nachhaltig zu verbessern.

Auch auf das Bahn-Argument des fehlenden Sicherheitsabstands zu den Zügen geht Lehnert ein. So soll sich nach dem von Sierk selbst vorgeschlagenen Rückbau des Stellwerks das verbleibende Gebäude in einem Abstand von durchgängig neun Metern zur Gleismitte und damit außerhalb des Sicherheitsbereichs für die Abspannung der Oberleitungen befinden. Auch der Zugang für die Bahn zu ihren Anlagen sei weiter möglich.

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erstellt am 27.Jul.2016 | 10:00 Uhr

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