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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 03:13 Uhr

Westerhorn/Osterhorn : Lärmschutz: Info-Abend am Mittwoch

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Bahn will am 12. Oktober im Lindenhof über Pläne für Westerhorn und Osterhorn informieren. Baustart im Jahr 2018.

Westerhorn/Osterhorn | Die Deutsche Bahn wird im Laufe dieser Woche über den geplanten Bau von Lärmschutzwänden in Westerhorn und Osterhorn informieren. Für die beiden Gemeinden des Amts Hörnerkirchen findet der Info-Abend am kommenden Mittwoch, 12. Oktober, ab 18.30 Uhr, im Saal des Lindenhofs an der Bahnhofstraße statt. Weitere Termine sind zudem in Brokstedt und Wrist geplant.

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes“ will die Bahn voraussichtlich ab dem 1. Quartal 2018 aktive und passive Schallschutzmaßnahmen in Brokstedt, Wrist sowie Westerhorn und Osterhorn umsetzen. Dabei sollen entlang der Strecke zwischen Hamburg-Altona und Kiel in den Orten Lärmschutzwände errichtet und schalldämmende Bauteile wie Lärmschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude eingebaut werden. Die Bahn und die Gemeinden laden die Anwohner aus diesem Anlass jeweils zu Informationsveranstaltungen ein.

Ende November vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass die Bahn auch in Westerhorn und Osterhorn Lärmschutzwände errichten will. Weil die Lärmschutz-Vorschriften im Laufe dieses Jahres noch einmal verschärft worden waren, könne Westerhorn nach letztem Stand nun sogar mit weiteren Lärmschutzwänden rechnen, hatte Westerhorns Bürgermeister Bernd Reimers (CDU) im Sommer dieses Jahres während einer Sitzung der Gemeindevertretung mitgeteilt. Statt wie ursprünglich geplant mit einer etwa einen Kilometer langen Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie könne man wohl mit über zwei Kilometern rechnen, hatte er berichtet. Auch der passive Lärmschutz für die angrenzenden Häuser werde ausgeweitet.

Während der Info-Veranstaltung im Lindenhof will die Bahn die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens sowie die Planungen für die vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen präsentieren. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen an die Projektleitung zu richten.

Seit dem Jahr 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde laut Bahn erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Aktuell stehen dem Programm jährlich Finanzmittel in Höhe von 130 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesweit sind laut Auskunft des Unternehmens aktuell in 1485 Ortsdurchfahrten Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, im Bau oder bereits abgeschlossen.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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