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Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 19:39 Uhr

L 112 muss dringend saniert werden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Resolution Gemeindevertretung von Groß Offenseth-Aspern fordert zeitnah eine umfassende Überholung der Landesstraße

Manche mögen es kaum glauben: Die derzeitige Straßen-Sanierungsflut im Barmstedter Umland, die seit mehreren Wochen den Straßenverkehr zwischen Elmshorn, Barmstedt, Bilsen und Langeln massiv erschwert, ist offenbar nicht ausreichend, um die Situation auf dem regionalen Straßennetz zeitnah wesentlich zu verbessern. Das wurde so zumindest während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung von Groß Offenseth-Aspern deutlich, als der Tagesordnungspunkt 8 „Resolution zur Sanierung der Landesstraße L112 einschließlich des Radweges“ in den Fokus der Aufmerksamkeit rückte.

Bürgermeister Werner Schlüter, der die Sitzung leitete, erwähnte einleitend, dass eine gründliche Sanierung dieser Straße, die Groß Offenseth-Aspern quert und verkehrstechnisch von großer Bedeutung sei, mehr als dringend erforderlich sei.

„Die Landesstraße L112 stellt im Norden des Kreises Pinneberg eine intensiv genutzte Hauptverkehrsachse als Zubringer zur A 23 und als Verbindungsstrecke zwischen Barmstedt und Brande-Hörnerkirchen dar.

Sie hat eine hohe Bedeutung sowohl für den Pendlerverkehr mittels Pkw als auch für den Schwerlastverkehr und wird zusätzlich durch landwirtschaftliche Fahrzeuge der umliegenden Betriebe genutzt“, heißt es entsprechend in der Sitzungsvorlage. Mehr noch: Durch die Baumaßnahme an der A7 habe die Frequentierung dieser Straße als Ausweichstrecke noch zugenommen. Der heutige Ausbauzustand werde diesen Anforderungen aber seit langem nicht mehr gerecht. Fahrbahnabsenkungen und aufgerissene Schadstellen im Asphalt haben immer weiter zugenommen und stellen eine potenielle Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Besondere Sorge bereite in diesem Zusammenhang der tägliche Schulbusverkehr, der auf diese Straße angewiesen sei.

„Unsere Gemeinde hat mehrfach auf diese Situation hingewiesen“, betonte Schlüter. Bisher vorgenommene straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen seien nicht genug, um den potentiellen Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer zu begegnen. „Aus Sicht der Gemeinde Groß Offenseth-Aspern muss eine zeitnahe Sanierung der L112 unbedingt zeitnah erfolgen“, so Schlüter. Gleiches gelte für den Radweg an der Landesstraße. Die dort angebrachten Schilder (Achtung Radwegschäden) seien nicht mehr ausreichend. Um die Notwendigkeit der Sanierung dieser Landesstraße mit Nachdruck zu verdeutlichen, verabschiedete das Gemeindeparlament eine entsprechend aufgesetzte Resolution. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, ihrer Verpflichtung als Träger der Straßenbaulast nachzukommen und entsprechende Mittel zur Sanierung der Landesstraße L112 bereitzustellen. Der Resolution wurde seitens der anwesenden Gemeinderatsmitglieder einstimmig zugestimmt.

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erstellt am 24.Aug.2016 | 12:36 Uhr

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