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Barmstedter Zeitung

05. Dezember 2016 | 19:42 Uhr

Rote Fahrbahn sorgt für Wirbel : Kritik am Übergang vor Supermarkt in Barmstedt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Marktstrasse: Kritik am Übergang vor dem Sky-Markt: „Ständig gefährliche Situationen“. Ausbau soll Ende November fertig sein.

Barmstedt | Die rote Fahrbahnmarkierung, die im Zuge des Ausbaus der Marktstraße zwischen dem Sky-Markt und dessen Parkplatz aufgebracht wurde, sorgt für Diskussionen. „Es kommt dort ständig zu gefährlichen Situationen, weil keiner weiß, wie er sich dort zu verhalten hat“, berichtete Anwohner Joachim Baasch während der Einwohnerfragestunde. Die rote Farbe signalisiere offenbar vielen, dass es ein Übergang für Fußgänger sei und sie nicht warten müssten. Dass dem nicht so ist, sei anscheinend kaum bekannt. „Als die Fahrbahn noch schwarz war, haben die Leute auf den Verkehr geachtet. Jetzt sind sie verwirrt.“ Und gingen einfach los, egal, ob ein Fahrrad oder ein Auto komme.

Fachamtsleiter Uwe Dieckmann erklärte, die Farbe sei ein Kompromiss gewesen. Zuerst sei überlegt worden, den Bereich in hellgrau zu markieren. „Das hätte der Kreis auch genehmigt, aber die Polizei fand, es sei nicht eindeutig.“ Die Fahrbahn gar nicht zu markieren, wäre auch keine Option gewesen. „Dann wäre das eine Rennstrecke geworden.“

Das Rot sei aber tatsächlich problematisch, räumte Dieckmann ein. „Die Fußgänger nehmen sich dort die Vorfahrt.“ Der Ausschussvorsitzende Ortwin Schmidt (CDU) appellierte daher an alle Verkehrsteilnehmer, aufeinander zu achten. „Man sollte auf jeden Fall Blickkontakt suchen.“ Bislang habe es in dem Bereich aber keine schweren Unfälle gegeben, betonte er. Dennoch solle die Verwaltung „sich noch einmal informieren, ob man das anders lösen kann“. Ein Hinweisschild käme wegen der Tempo-20-Zone höchstens auf dem Sky-Parkplatz in Betracht. „Und da würde es die Kunden wohl eher ablenken“, vermutet Schmidt.

Für die Anwohner der Marktstraße gab es auch eine gute Nachricht. Bis zum Weihnachtsmarkt sollen die Fahrbahn asphaltiert und die Gehwege fertig sein, teilte Dirk Rennekamp (Verwaltung) mit. Durch den Ausbau der fast vier Meter breiten Gehwege habe sich allerdings auch ein Problem entwickelt, sagte Baasch. „Da wurde eine dritte Fahrbahn eröffnet. Bei Gegenverkehr weichen die Leute darauf aus, und oft stehen dort auch Lieferwagen.“ Er regte an, Blumenkübel oder Pflanzfelder aufzustellen.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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