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Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 15:44 Uhr

Klassik und Chanson als Symbiose : Konzertabend mit Ekateria Doubkova und Hanna Rexheuser im Barmsteder Humburg-Haus

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

berschrieben ist die Veranstaltung mit der Cellistin Hanna Rexheuser und der Pianistin Ekaterina Doubkova mit dem prägnanten Titel „Klassik und Chanson“.

Barmstedt | Zu einem Konzertereignis der besonderen Art lädt der Barmstedter Kulturverein Pfiff für Freitag, 8. Juli, ein. Überschrieben ist die Veranstaltung mit der Cellistin Hanna Rexheuser und der Pianistin Ekaterina Doubkova mit dem prägnanten Titel „Klassik und Chanson“. „Paris ist die Stadt der Liebe, und daher kommen einige der schönsten Chansons, die es gibt– wie die von Edith Piaf – natürlich von der Seine-Metropole“, erklärt Rolf Klose vom Barmstedter-Kulturverein Pfiff. Das Cello, das mit seinem dunklen Timbre der menschlichen Stimme am nächsten kommt, eigne sich bestens dazu, diese Chansons im Dialog mit dem Klavier zu interpretieren. „Dabei entstehen starke Bilder, die ins Paris der 1920er- und 30er-Jahre entführen“, so Klose.

Auf dem Programm des Abends, der erneut im Humburg-Haus, Chemnitzstraße 10, die Musikfreunde erfreuen wird, stehen diverse Meisterwerke aus unterschiedlichen Epochen. Es erklingen Kompositionen von Vincent Scotto („Tango Guitarres“), Charles Trenet („La Romance deParis“), Edward Elgar („Salut d’Amour“), Robert Schumann, Franz Liszt, Claude Debussy und Camille Saint-Saens sowie von Edith Piaf („La vie en rose“) und Udo Lindenberg („Cello“).

Die Pianistin Ekaterina Doubkova gewann bereits im Alter von dreizehn Jahren den Klavierwettbewerb „Citti di Marsala“ in Italien.

Die Pianistin Ekaterina Doubkova gewann bereits im Alter von dreizehn Jahren den Klavierwettbewerb „Citti di Marsala“ in Italien.

Foto: BZ

„Die romantischen und virtuosen Stücke von Camille Saint-Saens und Robert Schumann - 100 Jahre früher entstanden - korrespondieren mit dieser Stimmung der 1920er- und 30er-Jahre. Auch bei ihnen geht es ja um den Ausdruck großer Gefühle“, erläutert Klose. In einigen der klassischen Kompositionen sei, passend zum Thema Chanson, auch ein Lied versteckt. Durch den Abend führen die Künstler. „Ekaterina Doubkova und Hanna Rexheuser moderieren im Konzert selbst und verraten dabei etwas von den Geschichten, die oft in den Stücken verborgen sind“, erklärt Klose.

Die Pianistin Ekaterina Doubkova gewann bereits im Alter von dreizehn Jahren den 1. Preis des internationalen Klavierwettbewerbs „Citti di Marsala“ in Italien, zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten. Nach ihrem Studium in St. Petersburg und Wien konzertiert sie im In- und Ausland und lebt in Hamburg.

Die Cellistin Hanna Rexheuser besuchte das Musikinternat „Wells Cathedral School“ in England und war Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, bevor sie ihr Studium in Hamburg aufnahm und die Konzertprüfung 2008 „mit sehr gutem Erfolg“ abschloss. Seither konzertiert sie im Duo und als Solistin.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten kosten im Vorverkauf elf Euro und an der Abendkasse 13 Euro. Karteninformationen gibt es auf der Pfiff- Homepage.

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erstellt am 06.Jul.2016 | 16:15 Uhr

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