zur Navigation springen

Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 06:08 Uhr

Kultur : In Barmstedt gibt es wieder Kino

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

In der Kulturschusterei werden ab September Retro-Filme gezeigt. Auch Hörspiel-Abende sind neu im Programm.

Die Barmstedter Kulturschusterei startet nach der Sommerpause ab Dienstag, 6. September, wieder voll durch. Inhaber Matthias Grütz hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt: Konzerte, Theater und Lesungen – für jeden ist etwas dabei. Neu ist die „Hörbar“. „Wir werden Bistrotische aufbauen, und die Besucher können gemeinsam bekannte Hörspiele genießen. Auf der Bühne passiert dann nichts“, erklärt Grütz. Am 6. September geht es mit dem Klassiker „Die drei ???“ los. Anschließend wird die „Hörbar“ an jedem ersten Mittwoch im Monat geöffnet sein.

Ab dem 14. September zeigt Grütz in der Kulturschusterei, die ehemals ein Kino war, zudem an jedem zweiten Mittwoch im Monat Retro-Kinofilme. Am 14. September läuft nachmittags der Kinderfilm „Die unendliche Geschichte“ und abends „Der kleine Horrorladen“. „Wenn das Angebot gut angenommen wird, zeigen wir vielleicht auch alle zwei Wochen einen Film“, so Grütz.

Am 9. September präsentiert Die Hamburger Band „Falco Trio“ ihr drittes Studioalbum „III“. Facettenreiche Einflüsse von Country und Swing über Raggae bis hin zum Indie- und Southern-Rock-Elementen erwarten die Besucher. Mit eingängigen Melodien und Texten erzählt „Falco“ Geschichten aus seinem Leben. „Es ist das Persönlichste, was ich je zu Papier gebracht habe“, so der Hamburger Songwriter.

Am 18. September präsentiert die Münchner Künstlerin Angelika Beier ihr aktuelles Theater-Comedy-Stück „Zwischen Sex und 60“. Als leidenschaftliche Kabarettistin serviert und verkauft sie zahllose Köstlich- und Peinlichkeiten über das Leben an sich und die Liebe im Besonderen.

Wilhelm-Busch-Fans kommen am 8. Oktober auf ihre Kosten. Das Duo „Buschiaden“ präsentiert die Revue „Buschiaden und andere Schmeicheleien“. Die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider stöberten in Buschs Schatztruhe und präsentieren Ausgewähltes aus seinem Schaffen – unter anderem „Max und Moritz“, „Die Fliege“ und „Kritik des Herzens“. In schneller Folge servieren sie turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen. Am 9. Oktober stehen die beiden Künstler erneut auf der Bühne. Dann zeigen sie ihr humorvolles Programm „LiteraTierisch“ literarische Größen wie die Gebrüder Grimm, Johann Wolfgang von Goethe und Kurt Tucholsky nutzten die Beschreibung des Tierischen, um das allzu Menschliche zu spiegeln.

„Denk’ ich, sag ich nicht“, heißt das Musikkabarett-Konzert von „Kaiser & Plain“, das am 15. Oktober stattfindet. Virginia Plain (Gesang) und David Kaiser (Klavier und Gesang) zelebrieren das Genre Musikkabarett im besten Sinne, charmant, witzig und musikalisch gekonnt.

Eine andere Stilrichtung zeigt „Schmitz Katze“, die am 12. November auftritt. Die Band bietet ein buntes und tanzbares Cover-Paket vom Glamrock der Seventies bis zum Independent Rock der Neuzeit. In den Set-Listen finden sich außer eigenen Werken auch Stücke von David Bowie, Sweet, Queen, Steely Dan, Billy Idol und vielen anderen.

Singer-Songwriters Axl Makana hält sein Versprechen und kommt am 25. November wieder in die Kulturschusterei. Er präsentiert authentischen Popsong, grooved, leicht und persönlich ironisch, aus einem Sounduniversum, „in dem es keine Grenzen gibt“.

Am 4. Dezember liest Schauspieler und Sprecher André Beyer liebenswerte Bösartigkeiten und Weihnachtssentimentalitäten, Nachdenkliches und Lustiges mit einer gehörigen Portion Ironie und Liebe: „Der alte Sack muss bewegt werden – vom Weihnachtsmann und anderen Widrigkeiten“.
Am letzten Veranstaltungstag des Jahres präsentieren Asita Djavadi und Dietmar Horcicka am 29. Dezember „Brel meets Piaf“. Die französische Sängerin Edith Piaf (Djavadi) trifft auf den belgischen Chansonnier Jacques Brel (Horcicka). Eine Begegnung zweier Gegensätze – denn während Piafs Chansons von leidenschaftlicher Liebe durchzogen sind, singt Brel von Hass und Widerstand. Und obwohl sich beide Künstler nie zuvor begegnet sind, verbinden sich ihre Lieder zu einer harmonischen Einheit. Der Phantasie der Zuhörer bleibt überlassen sich auszumalen, was wohl geschehen wäre, wären die beiden sich früher begegnet. Begleitet werden Djavadi und Horcicka von Jan Röck am Klavier und Matthias Bender am Akkordeon.

„Es ist beinahe erschreckend positiv, wie viele Künstler sich für einen Auftritt in der Kulturschusterei beworben haben. Somit ist schon jetzt 2017 gut ausgefüllt“, freut sich Grütz über die große Resonanz.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen