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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 18:28 Uhr

Anwohner in Osterhorn sind genervt : Immer wieder fehlgeleitete Lkw

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Osterhorn entscheidet: Fahrzeuge über 3,5 Tonnen sollen Osterhorner Weg und Brander Twiete nicht mehr befahren dürfen.

Osterhorn | Immer wieder hört man Nachrichten über Lastwagen-Fahrer, die von ihren Navis in die Irre geleitet werden. Meist sorgen solche Meldungen für Heiterkeit. Nicht so in Osterhorn. Anwohner beschwerten sich bei den Lokalpolitikern, dass durch den Osterhorner Weg/Brander Twiete vermehrt größere Laster fahren, die vermutlich durch ihre Navigationsgeräte fehlgeleitet werden. Bei dem Weg handelt es sich um eine schmale Spurbahn, die durch den Lkw-Verkehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch die angrenzenden Bepflanzungen in den Einfahrtsbereichen wurden teilweise bereits beschädigt.

Nun soll eine neue Beschilderung Abhilfe schaffen. „Ich bin ja eigentlich gegen neue Schilder“, machte Osterhorns Bürgermeister Ralf Henning während der jüngsten Gemeindevertretersitzung klar, „aber in diesem Fall hilft es wohl nichts“. Auf Antrag beim Pinneberger Straßenverkehrsamt sollen auf Osterhorner Seite das Verkehrszeichen „Verbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen“ mit dem Zusatzzeichen „Landwirtschaftlicher Verkehr frei“ sowie auf Hörnerkirchener Seite das Zeichen „Verbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen“ mit den Zusatzzeichen „Landwirtschaftlicher Verkehr frei“ und „70 Meter“ aufgestellt werden. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Ebenso einhellig war das Votum für Jens Grafe. Der stellvertretende Wehrführer der Brandbekämpfer aus Höki und Osterhorn war bereits während der Feuerwehr-Hauptversammlung im Januar in seinem Ehrenamt bestätigt worden. Die beiden Gemeinderäte müssen der Wahl zustimmen. Hörnerkirchen hat das schon im März getan. Weil die letzte Sitzung der Osterhorner Gemeindevertreter ein halbes Jahr zurückliegt, musste das Gremium nun diese Formalie nachholen.

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erstellt am 13.Jul.2016 | 14:15 Uhr

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