zur Navigation springen

Barmstedter Zeitung

07. Dezember 2016 | 19:21 Uhr

VSV-Vorsitz : Im Einsatz für Familie, Sport und mehr

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Seit 2012 ist Max Kuschert im Amt. Ein Portrait.

Bokholt-Hanredder | Bereits im vierten Jahr leitet Max-Hermann Kuschert die Geschicke des Vosslocher Sportvereins (VSV). In diesem Zeitraum hat er viel bewegt und wesentlich mit dazu beigetragen, dass der VSV auf soliden Füßen steht und eine gedeihliche Entwicklung nimmt. Dies spiegelt sich unter anderem in den Mitgliederzahlen wider, aber ebenso im starken Interesse an den zahlreichen Sportangeboten.  Die Art und Weise, wie Kuschert sein Amt als Vorsitzender ausübt, hat ihm viele Sympathien eingebracht.

So ist er im Gegensatz zu manchem seiner Amtsvorgänger nicht auf eine Sparte fixiert, sondern hält intensiven Kontakt zu allen Abteilungen, die er auch häufig aufsucht. Dabei hat er ein offenes Ohr für ihre Anliegen und versucht zu helfen, wo er nur kann. „Die Arbeit mit den Menschen in unseren Verein bereitet mir großes Vergnügen“, verrät er im Gespräch mit dieser Zeitung. „Dafür opfere ich auch gern einen wesentlichen Teil meiner Freizeit.“

1977 erwacht der Verein zu neuem Leben Mit dem Sport erstmals in Berührung gekommen ist Kuschert im Alter von 13, 14 Jahren als Mitglied einer Tanzschule, die regelmäßig durch die ländlich geprägte Region zog: Er war mit dabei. Dem VSV gehört er seit mehr als 30 Jahren an. Der Beitritt erfolgte nicht lange nach seinem Umzug nach Bokholt-Hanredder. Damals, genauer: 1977, erwachte der Verein wieder zum Leben, der eine Zeit lang „tot“ gewesen war. Ausgeübt hat er dort den Fußball- und den Tanzsport; diesem ist er bis jetzt treu geblieben. Auch einige Ehrenämter nahm er im Verein wahr. So trug er unter anderem Verantwortung als Kassenwart und Festausschuss-Vorsitzender.

Max-Hermann Kuschert stammt aus Sparrieshoop, aufgewachsen ist er in Bullenkuhlen, wo er auch die Schule besuchte. „Sämtliche Klassen wurden in einem Raum unterrichtet“, erinnert er sich. „Wir hatten auch nur einen Lehrer, der für sämtliche Schüler da sein musste.“ In Barmstedt besuchte er erfolgreich die Realschule, um anschließend bei der Firma Luckmann eine Lehre als Rundfunk- und Fernsehtechniker zu absolvieren. Dem Dienst bei der Bundeswehr, um den er nicht herum kam, schloss sich eine Anstellung bei der Bahn an, wo er als Fernmeldehandwerker seinen Lebensunterhalt verdiente.

Wenn sich Kuschert erholen möchte, fährt er mit seinem Wohnwagen ins benachbarte Dänemark, wobei ihn selbstverständlich seine Frau begleitet. Oder er schwingt sich auf sein Rad und lässt sich den Fahrtwind um die Ohren wehen. Große Pläne verfolgt er eigentlich nicht mehr. Er möchte nur irgendwann einmal als VSV-Vorsitzender abgelöst werden. Aber wann – das steht in den Sternen.

zur Startseite

von
erstellt am 30.Aug.2016 | 13:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen