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Barmstedter Zeitung

30. April 2017 | 09:09 Uhr

Ideen für ein neues Dorfzentrum

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Westerhorner Planungsausschuss Auf dem Nachbargrundstück des Lindenhofs soll Platz für Parkplätze geschaffen werden

Die Planungen für das Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Westerhorner Gemeindezentrum Lindenhof nehmen Gestalt an. Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Wirtschaft und Verkehr befassten sich die Mitglieder mit einer ersten Skizze eines möglichen Nutzungskonzeptes.

Die Überplanung der Außenanlagen im Bereich Dauenhof und der Gebäude Bahnhofstraße 25/27 wurde an das Büro „Baldauf & Große“ vergeben. Mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Pinneberg wurde ebenfalls bereits Kontakt aufgenommen. Und in Absprache mit dem Kreis sollen verschiedene Büros für Bodenuntersuchungen angefragt werden.

Zwischenzeitlich trafen sich die Verantwortlichen vor Ort, um Wünsche, Anregungen und Vorstellungen zu bündeln. Außerdem wurde das Vermessungsbüro Felshart für eine Bestandsaufnahme engagiert. Die Planer legten während der Ausschussitzung eine Ideenskizze für das Außengelände vor, die als Gesprächsgrundlage dienen soll.

Im März 2016 hat die Gemeinde Westerhorn das Haus neben dem Lindenhof gekauft. Die ersten Befürchtungen, die alte Villa sei abrissreif, erwiesen sich als unbegründet. Rund 2500 Quadratmeter misst das Grundstück. Auf dem hinteren Teil sollen Parkplätze entstehen. Etwa 40 sieht die Ideenskizze vor, vermutlich werden es am Ende noch einige mehr. Bevor konkrete Pläne erarbeitet werden, soll sich im nächsten Schritt ein Vermesser die Fläche genauer ansehen.

Die Halle hinter dem Haus wird vermutlich abgerissen, um Platz zu schaffen. Auch an den Griechen im Lindenhof soll gedacht werden. Dessen Restaurant muss derzeit mit wenigen Parkplätzen und einer kleinen Außenfläche auskommen. Hier soll in Absprache mit dem Wirt über einen größeren Biergarten nachgedacht werden.

Über die Zukunft des Hauses, das die Gemeinde gekauft hat, sagt die Ideenskizze nichts aus. Ginge es nach ihm, würde man das Gebäude „mit wenig Mitteln erstmal wieder bewohnbar machen“, hatte Bürgermeister Bernd Reimers bereits im August gesagt. Auch ein angedachter Verkauf ist weiterhin möglich - allerdings wohl frühestens nach drei Jahren. Denn für den Kauf des Wohnhauses, in das ursprünglich einmal Flüchtlinge einziehen sollten, gab es entsprechende Fördergelder. Da der Flüchtlingsansturm aber stark abgeebbt ist, sind auch hier neue Nutzungsideen gefragt.

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