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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 22:23 Uhr

Vernissage in Barmstedt : Hoffnung für eine bessere Welt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Peru-Wochen wurden mit der Ausstellung von Lici Ramirez eröffnet. Bilder drücken Hoffnung auf eine friedliche Zukunft aus.

Barmstedt | „Bei Peru denke ich sofort an Panflötenspieler in unseren Fußgängerzonen. Peru stelle ich mir aber viel farbenprächtiger vor. Die Kunst ist genauso vielfältig wie die Landschaft dieses Landes“, sagte Christian Kahns, Bürgervorsteher der Stadt Barmstedt. Er eröffnete am Sonnabendnachmittag die „Länderwochen“, die Barmstedt zum zehnten Mal ausrichtet.

In der Galerie Atelier III auf der Schlossinsel begannen die diesjährigen Peru-Wochen mit der Vernissage der peruanischen Malerin Lici Ramirez. Unter dem Motto „Corazón Carneval – Herz des Karneval“, präsentierte die Künstlerin farbenfrohe Motive, in denen sie ihre Hoffnung auf eine Zukunft in Frieden und Liebe Ausdruck verleiht. So schlägt sie eine Brücke zu den Armen in Peru. „Ich fühle es in meinem Herzen“, sagte Ramirez, in deren Bildern und Werken sich auch ihr Leben widerspiegelt.

„Die Kultur öffnet Welten und lässt Menschen teilnehmen unabhängig von Alter und kulturellem Hintergrund“, erklärte der Präsident des Kreises Pinneberg Burkhard Tiemann. Auch der Botschaftsrat im Generalkonsulat der Republik Peru in Hamburg, Raúl Daniel Loarte Ruiz, kam für die Eröffnung nach Barmstedt.

„Peru ist mehr als nur das Reich der Inkas. Die Peru-Wochen zeigen einen Teil dieser Vielfalt, eine Verbindung zwischen Mensch und Natur. Ich hoffe, dass Sie durch die Kunst mein Land kennen und schätzen lernen“, sagte er und bedankte sich bei der Gemeinde, dass sie die Peru Wochen möglich gemacht hat.

Christian Kahns (zweiter v. l.), Burkhard E. Tiemann, Dr. Raúl Daniel Loarte Ruiz, Lici Ramirez hören mit den übrigen Besuchern der peruanischen neuen klassischen Musik zu.
Christian Kahns (zweiter v. l.), Burkhard E. Tiemann, Dr. Raúl Daniel Loarte Ruiz, Lici Ramirez hören mit den übrigen Besuchern der peruanischen neuen klassischen Musik zu.. Foto: Kuhnke
 

Karin Weißenbacher, die die Vernissage organisierte, führte das Publikum in die Kunstausstellung ein und erzählte vom Leben der Nachwuchskünstlerin Lici Ramirez: „Ramirez Werke sind von Erzählung und Leben erfüllt. Jede Region hat ihre eigenen Traditionen und Bräuche.“ Das Leitmotiv auf dem Cover der Peru-Wochen trägt den Titel „Atrapar el cielo – Nach den Sternen greifen“. Ramirez malte ein Mädchen mit flatterndem Haar das auf einem Kolibri gen Himmel reitet. Es ist ein Symbol der Freude und Hoffnung. „Für mich ist diese Ausstellung ein spezieller Moment und ich bin glücklich, dass ich hier sein darf“, erzählte Ramirez, die in Lima wohnt und zum ersten Mal in Europa zu Gast ist.

Zwischen den Reden präsentierten das „Lux Nova Duo“ und Gitarrist Jorge Santander ihre künstlerischen Fähigkeiten in der peruanischen neuen klassischen Musik. „Es war eine schöne Atmosphäre hier in Barmstedt“, sagte Lydia Schmidl.

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erstellt am 30.Mai.2016 | 13:00 Uhr

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