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Barmstedter Zeitung

03. Dezember 2016 | 07:56 Uhr

Bauarbeiten an der L75 : Heede hat eine neue Straße

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die vor Kurzem asphaltierte Ortsdurchfahrt ist seit Sonnabend wieder für Anlieger befahrbar. Der zweiter Bauabschnitt beginnt jetzt.

Heede | Es ist heiß, es ist laut, die Luft riecht nach Teer, und weiße Dämpfe ziehen über die Straße. Zentimeter um Zentimeter schiebt sich der mächtige Asphaltfertiger unter den prüfenden Blicken der Bauarbeiter und der Anwohner durch Heede. Zurück bleibt eine glatte, schwarze Schicht, die sofort weiterbearbeitet wird. Im Akkord fahren mehrere Walzen dem Fertiger hinterher und verdichten die Masse. Es poltert, zischt und rüttelt: Hier entsteht gerade eine neue Straße.

Die Bauarbeiten an der Landesstraße 75 (L  75) zwischen Heede und Hoffnung liegen derzeit voll im Zeitplan. Am Freitag haben die Arbeiter der Firma Eurovia die Ortsdurchfahrt neu asphaltiert. Auch das Wetter spielte mit. 150 Grad heiß ist das Gemisch, das auf die Straße aufgebracht wird, berichtete Bauleiter Kersten Schmidt vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Itzehoe. Bis die neue Decke ausgekühlt und für die Anlieger befahrbar sei, sollte es aber aufgrund der hohen Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung dauern. Laufe alles nach Plan, sollte es voraussichtlich am Samstagnachmittag soweit sein. Für den Durchgangsverkehr bleibt die Straße aber weiter voll gesperrt.

In den kommenden Tagen werden die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt beginnen, kündigte Schmidt an. Dann wird der Abschnitt von der Heeder Schultwiete bis zur Dorfstraße in Langeln (2150 Meter) erneuert. Anschließend folgen die Strecke von der Dorfstraße bis Kreloh (1650 Meter) und von dort bis zur B  4 (850 Meter). Auf den restlichen Abschnitten werden die Arbeiten wesentlich länger dauern als in Heede. Während innerhalb der Ortsdurchfahrt lediglich die Deck-, Binde- und Tragschicht erneuert wurden, ist auf dem restlichen Teilstück ein Vollausbau geplant. Dieser wird voraussichtlich bis Mai 2017 dauern.

Für den Heeder Ortskern sei damit der größte Teil der Bauarbeiten vorbei, so das Fazit von Bürgermeister Reimer Offermann. „Die Anlieger können ihre Grundstücke wieder erreichen.“ Zahlreiche Seitenstraßen in Heede, aber auch in Hemdingen und Bilsen blieben aber weiter gesperrt – außer für Anwohner. Grund sei, dass sonst auch der übrige Verkehr die Seitenstraßen nutzen würde. Die Wege seien aber nur für den Anwohnerverkehr ausgelegt. „Es gibt keine Ausweichmöglichkeiten. Es ist kein Begegnungsverkehr möglich“, so Offermann. „Einer muss immer rückwärts fahren.“ Die Situation habe sich aber entspannt, so der Bürgermeister.

Entspannen soll sich auch die Verkehrslage zwischen Bilsen und Hemdingen. Am Montag, 25. Juli, wird die Landesstraße 76 laut LBV wieder für den Verkehr freigegeben werden (siehe Text unten). Die Politiker der betroffenen Gemeinden hoffen darauf, dass dann auch der Verkehr im Osten des Amtsbezirks Rantzau abnehmen wird. Die Umleitung führte bislang ebenfalls über Hemdingen und Bilsen.

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erstellt am 24.Jul.2016 | 14:00 Uhr

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