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Barmstedter Zeitung

03. Dezember 2016 | 01:27 Uhr

Harms geht 2017 in den Ruhestand

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Amtsausschuss Bis Sommer kommenden Jahres soll die Stelle an der Grundschule Hörnerkirchen neu besetzt werden

Nach dem laufenden Schuljahr verabschiedet sich Hörnerkirchens langjährige Rektorin Ursula Harms in den Ruhestand. Das teilte Bernd Reimers, Amtsvorsteher des Amts Hörnerkirchen, am Donnerstagabend im Amtsausschuss mit. Bis Sommer 2017 muss also die Rektoren-Stelle neu besetzt werden. „Auf Grundlage des Schulgesetzes ist vom Schulträger ein Schulleiterwahlausschuss zu bilden, in den der Schulträger, die Lehrerschaft und Eltern insgesamt 20 Mitglieder entsenden“, erklärte Amtsvorsteher Bernd Reimers auf der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses. „Es soll sichergestellt werden, dass mindestens 40 Prozent dieser Mitglieder Frauen sind.“ Der Schulträger entsendet zehn Mitglieder in den Wahlausschuss. Die übrigen zehn Mitglieder würden von der Schule benannt, sagte Reimers.

Das zuständige Ministerium stelle dem Schulleiterwahlausschuss nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens bis zu vier geeignete Personen zur Wahl. Für den Amtsausschuss werden Silke Karstensen, Kerstin Rubart, Claudia Tellermann, Ralf Henning, Ulrich Konkel, Konrad Kreimer, Wolfgang Münster, Bernd Reimers, Stefan Thies und Siegfried Winter dem Schulleiterwahlausschuss angehören.

Gar nicht einverstanden zeigen sich die vier Gemeinden des Amtsbereiches Hörnerkirchen mit der aktuell geltenden Kreisumlage. Die sei zu hoch, sind sich die Bürgermeister Bernd Reimers (Westerhorn), Wolfgang Münster (Bokel), Siegfried Winter (Brande-Hörnerkirchen) und Ralf Henning (Osterhorn) einig. Alle vier unterzeichneten ein Schreiben an die Kreistagsfraktionen, in dem es heißt: „Guten wirtschaftlichen Zeiten mit den daraus resultierenden Einnahmen stehen steigende Ausgaben in den Kommunen, hier insbesondere für Kindertagesstätten und Schulen, aber auch eine monetär steigende Kreisumlage entgegen.“

Vor dem Hintergrund des aktuellen Haushaltsentwurfes des Kreises, der einen Überschuss von sieben Millionen Euro prognostiziere, „ist es an der Zeit, die Kreisumlage auf einen für beide Seiten erträglichen Stand zurückzuführen.“ Die positive Entwicklung des Kreis-Haushaltes dürfe nicht genutzt werden, „auf Kosten der Gemeinden und Städte neue Ausgabeideen zu entwickeln, die letztlich auch den kreisangehörigen Raum auf Dauer weiterhin finanziell belasten“.

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