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Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 02:14 Uhr

Lotosblütenfest im Arboretum : Ellerhoop feiert die Primadonna

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Im Arboretum ist am vergangenen Wochenende das Lotosblütenfest gefeiert worden.

Ellerhoop | Hin und wieder huschte ein Regenschauer über die Eröffnung des zehnten Lotosblütenfests: ein Bonus für die Bewunderer der Blume, die mit Autos, Bussen oder Fahrrädern gekommen waren, um die über dem See des Arboretums schwebende Blütenpracht zu bestaunen. Denn dank der wasserabweisenden Eigenschaften der riesigen Schwimmblätter wurden Regentropfen zu bizarren Formen zusammengedrängt und boten Hobbyfotografen überraschendste Motive.

„Diamantenteppich“ nennt Hans-Dieter Warda dieses faszinierende Phänomen. Für den Chef des weitläufigen Parks war dies der Tag, dem er alljährlich wie keinem anderen entgegenzittert. „Die Lotosblüte ist der Inbegriff des warmen Sommers schlechthin“, schwärmte der Vorsitzende des Förderkreises Arboretums. In diesem eher kühlen und regnerischen Jahr sei es eine regelrechte Angstpartie gewesen.

Aber die Sorgen verflogen, als sich die ersten Knospen öffneten. Inzwischen haben viele Blüten ihre Pracht entfaltet und boten ein wahrhaft faszinierendes Bild, vor allem wenn die Sonne sich zeigte. Dann schwebten die zartrosa Blüten Primadonnen gleich über dem grünen Teppich der Blätter.

Am zweiten Tag des Festes ergänzte Musik das Naturschauspiel. Maik Hoppe (Harfe) und Julius Gürtler (Klavier) spielten Musik von Schubert, Schumann und anderen Klassikern. Für Kinder gab es einen Bernsteinstrand und den Erwachsenen boten Aussteller eine reiche Auswahl an Souvenirs, Schmuck und Dekoration für Haus und Garten.

Bevor die Lotosblütezeit sich in der zweiten Septemberhälfte ihrem Ende zuneigt, werden sich nach Einschätzung von Warda mehr als 10.000 Knospen geöffnet haben. „Der Besuch lohnt sich also auch nach dem Fest“, warb der Begründer des Blütenfests.

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