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Barmstedter Zeitung

08. Dezember 2016 | 17:13 Uhr

Diesmal dreht die Speeldeel durch

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Theater Elmshorner Ensemble stellt Programm vor

Die Termine stehen, die Proben laufen auf Hochtouren, alle fiebern der Premiere entgegen. Am 28. Oktober zeigt das Ensemble der Elmshorner Speeldeel in Ellerau zum ersten Mal ihre neue Komödie „Total dördreiht“. Danach geht die Niederdeutsche Bühne mit dem Dreiakter von Walter G. Pfaus bis Ende Dezember auf Tournee durch die Region. Im November ist die Speeldeel im Stadttheater Elmshorn zu Gast.

Für die Spielzeit 2016/17 hat die Speeldeel zwei Stücke ausgesucht. Neben „Total dördreiht“ gibt es das Lustspiel „Se hett’n Dumen op’n Büdel“ von Friedrich Lange. Premiere ist am 15. Januar im Elmshorner Stadttheater.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Jetzt konzentriert sich das Ensemble ganz auf „Total dördreiht“. Und damit die Schauspieler nicht wirklich „durchdrehen“, wird fleißig geprobt, bis alles sitzt. „Alles wird prima klappen, da mache ich mir keine Sorgen, und ein bisschen Lampenfieber gehört ja immer dazu“, sagt Reinhard Glantz, Vorsitzender der Speeldeel.Dafür, dass seine Truppe ihr Publikum auch in der neuen Saison unterhalten kann, sorgt auch die Sparkasse Elmshorn. Sie sponsert die Bühne.

Und darum geht es im neuen Stück: Sonja Högen erwartet den Gerichtsvollzieher. Ihr Mann hat sie mit einem Haufen Schulden sitzen lassen. Sie bewohnt eine kleine Wohnung, in der drei wertvolle Bilder hängen, die der Mutter gehören. Also bittet sie ihre Mutter um Hilfe. Gleichzeitig erfährt Sonjas total verrückte Tante von den Schulden. Als der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, ist Sonjas Mutter noch nicht da. Dafür aber der Nachbar, der Sonja schon seit Tagen beobachtet. In ihrer Not stellt sie den Nachbarn als ihren Vater vor, dem die Bilder gehören. Das funktioniert zunächst auch. Aber dann kommt die Mutter doch noch. Gleich darauf erscheint Sonjas Tante. Mit ihr nimmt das Chaos seinen Lauf.

Guter Stoff für einen amüsanten Theaterabend. Die Besucher in den Spielorten „über Land“ müssen allerdings für die Karten ein wenig tiefer in die Tasche greifen als sonst. Die Tickets kosten künftig zehn statt neun Euro. Speeldeel-Chef Glantz ist trotzdem sicher: Die vielen Fans kommen alle.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 14:30 Uhr

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