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Barmstedter Zeitung

03. Dezember 2016 | 03:35 Uhr

Serie: Teil 3 : Diese Kandidaten treten zur Kirchengemeinderatswahl an

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

22 Kandidaten für 13 freie Plätze: Diese Kandidaten treten zur Kirchengemeinderatswahl in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Barmstedt an.

Barmstedt | Am 1. Advent wird gewählt: Fast zwei Millionen Mitglieder der Nordkirche sind am Sonntag, 27. November, dazu aufgerufen, in ihren Gemeinden neue Kirchengemeinderäte zu wählen. In Barmstedt und dem Umland werden die neuen Räte der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Barmstedt und der Christus-Kirchengemeinde Hohenfelde-Hörnerkirchen gewählt. Wer zur Wahl antritt, warum gewählt wird und was die Kirchengemeinden in den kommenden Jahren vorhaben – darüber berichtet diese Zeitung während eines „Themas der Woche“. Heute im Fokus: die Kandidaten der drei Bezirke der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Barmstedt.

Die Gestaltung des kirchlichen Gemeindelebens in der Region Barmstedt sowie die Zukunft der Kirche liegen in den Händen des örtlichen Kirchengemeinderats. Wer dort mitbestimmt, entscheiden alle Mitglieder der Evangelisch-Luthherischen Kirchengemeinde Barmstedt ab 14 Jahren, die am 27. November die 22 aufgestellten Kandidaten wählen können. Die Bewerber – 14 im Bezirk Mitte, drei im Bezirk West und fünf im Bezirk Ost – haben sich vor Kurzem während einer Versammlung im Barmstedter Gemeindehaus vor etwa 100 Besuchern vorgestellt. Sie haben unterschiedlichste Berufe und mannigfaltige Begabungen. Allen ist gemeinsam, dass sie sich ehrenamtlich engagieren und im Kirchenvorstand auf verschiedenen Ebenen mitwirken möchten. Sie wurden teils von Vorstandsmitgliedern oder Pastoren ermutigt, sich zur Wahl zu stellen.

Langjährige Kirchenvor-standsmitglieder sind ebenso dabei wie Neulinge oder solche, die aus verschiedenen Gründen pausiert haben. Langgediente Mitglieder sind seit 2001 Lothar Dietrich (81) aus Hemdingen und seit 1997 Heinz Sommer (78) aus Heede. Sie haben in verschiedenen Bereichen gearbeitet und möchten ihre Erfahrungen und Sachkompetenz erneut zur Verfügung stellen.

Ganz neu dabei sind für den Bezirk Mitte der Theologe Christian Chinery (35), der bei den christlichen Pfadfindern tätig ist, der Speditionskaufmann Matthias Fischer (50) und Klaus-Dieter Hansen (70), der mit seiner Frau Roswitha die Seniorenakademie mit organisiert. Länger dabei sind bereits Horst Meyer (69), der seit längerer Zeit das Gemeindeheft mitgestaltet, der Unternehmer Sven Spelter (52) und der Sonderschulpädagoge Bernd Kath (26), der auch im Öffentlichkeitsausschuss sowie im Jugendausschuss aktiv ist. Nachberufen waren die Rechtsanwältin Kerstin Hinrichsen-Dreyer (48) und Joachim Prange (71), die sich erneut zur Verfügung stellen. Prange ist im Öffentlichkeitsausschuss tätig. Jörn Rickert (69) möchte nach einer längeren Pause wieder mitarbeiten.

Zur Wiederwahl stellen sich im Bezirk Mitte die kaufmännische Angestellte Anja Deseniß (50), die seit 30 Jahren ehrenamtlich in der Kirchengemeinde tätig ist, und Küster Michael Gallas. Ebenso dabei ist die in der Altenpflege tätige Margarethe Heydorn (68). Sie engagiert sich im Ausschuss Friedhof Land. Zur Wahl treten auch die medizinische Fachangestellte Ute Hüllmann (55) und der Krankenpfleger Claus-Peter Jessen (59) an, der seit 2002 im Öffentlichkeitsausschuss arbeitet.

Für den Westbezirk treten drei Kandidaten an. Aus Klein Offenseth-Sparrieshoop bewerben sich der Polizeibeamte Arme Thon (39) und die Verlagskauffrau Claudia Mohr (34), die im Kindergottesdienst-Team tätig ist. Aus Bokholt-Hanredder tritt die Finanzbuchhalterin Kirsten Langmaack an. Aus dem Wahlbezirk Ost bewerben sich fünf Mitglieder. Neuling ist Hartmut Büchner (67) aus Heede, der dem Bezirksausschuss angehört. Bereits Mitglieder sind Lothar Dietrich und Peter Gabrielsson (74) aus Hemdingen sowie Heinz Sommer aus Heede. Der Landwirt Bernd Huckfeldt (57) aus Heede möchte nach längerer Pause wieder im Kirchenvorstand mitarbeiten.

Für den Barmstedter Kirchengemeinderat sind 13 Kandidaten zu wählen – jeweils drei aus den Bezirken Ost und West sowie sieben aus dem Bezirk Mitte. Bis zu 13 Stimmen kann jeder Wähler abgeben.

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erstellt am 15.Nov.2016 | 15:00 Uhr

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