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Barmstedter Zeitung

06. Dezember 2016 | 22:57 Uhr

Serienstart: Alles zum Ereignis am 1. Advent : Die Kirche ruft zur Wahl auf

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Fast zwei Millionen Mitglieder der Nordkirche sind am Sonntag, 27. November, dazu aufgerufen, in mehr als tausend Gemeinden neue Kirchengemeinderäte zu wählen.

Barmstedt | Am 1. Advent wird gewählt: Fast zwei Millionen Mitglieder der Nordkirche sind am Sonntag, 27. November, dazu aufgerufen, in mehr als tausend Gemeinden neue Kirchengemeinderäte zu wählen. In Barmstedt und dem Umland werden die neuen Räte der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Barmstedt und der Christus-Kirchengemeinde Hohenfelde-Hörnerkirchen gewählt. Wer zur Wahl antritt, warum gewählt wird und was die Kirchengemeinden in den kommenden Jahren vorhaben – darüber berichtet diese Zeitung in den kommenden Tagen während eines „Themas der Woche“. Heute im Fokus: Alle Formalitäten rund um die Wahl in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Barmstedt.

Mehrere tausend Kirchenmitglieder aus der Stadt Barmstedt, den Gemeinden des Amts Rantzau sowie aus Seeth-Ekholt und Klein-Offenseth Sparrieshoop werden am 27. November im Anschluss an die Gottesdienste zur Wahl gebeten. Bis 18 Uhr haben die drei Wahllokale im Barmstedter Kirchenbüro (für den Bezirk Mitte), dem Gemeindehaus an der Sparrieshooper Osterkirche (Bezirk West) und dem Gemeindehaus neben der Christus-Kapelle in Hemdingen (Bezirk Ost) geöffnet, berichten die Barmstedter Pastoren Dieter Timm und Klaus-Dieter Piepenburg. Wer bereits vorab per Briefwahl abstimmen möchte, hat noch bis Freitag, 25. November, 12 Uhr, die Gelegenheit, die entsprechenden Unterlagen anzufordern. Abgegeben werden müssten die Briefe bis zur Schließung der Wahllokale, so Timm.

Für den Barmstedter Kirchengemeinderat sind 13 Kandidaten zu wählen. Insgesamt werden laut Timm 22 zur Wahl antreten. Aus den Bezirken Ost und West werden jeweils drei Kandidaten, aus dem Bezirk Mitte sieben Kandidaten in den neuen Rat einziehen. „Bis zu 13 Stimmen kann jeder Wähler abgeben“, erläutert Timm. „Dabei ist man nicht an Bezirksgrenzen gebunden. Einem Kandidaten mehrere Stimmen zu geben, ist aber nicht möglich. Das zählt nur als eine Stimme.“ Die Kandidaten, die in ihren Bezirk letztlich die meisten Stimmen gesammelt haben, ziehen dann in den neuen Kirchengemeinderat ein.

Eine Neuerung der Wahl: Das Wahlalter wurde auf 14 Jahre gesenkt. Alle Kirchenmitglieder, die bis zum 13. November ein Alter von 14 Jahren erreicht haben, sind wahlberechtigt, berichten die Pastoren. Die entsprechenden Wahlbenachrichtigungen sollten mittlerweile überall eingegangen sein. „Wer keine Karte bekommen hat, sich aber wahlberechtigt fühlt, sollte sich ans Kirchenbüro wenden“, sagt Timm. Wer seine Benachrichtigung hingegen verloren habe, könne am Wahltag auch seinen Personalausweis im Wahlbüro vorlegen – und dann wählen.

1905227 Wahlbenachrichtigungen sind laut Nordkirche  in den vergangenen Wochen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern verschickt worden. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Barmstedt hatte zum 1. Januar 2013 insgesamt 11210 Mitglieder. Weitere Informationen zur Wahl erhalten Interessierte im Internet oder im Kirchenbüro unter der Telefonnummer 04123-3139. www.nordkirche.de/Mitstimmen

Das Grundprinzip der Wahl laut den Pastoren: „Die Laien haben eine Mehrheit“, so Timm. 18 Mitglieder wird der neue Gemeinderat haben. Er darf maximal zu einem Drittel aus Pastoren, die qua Amt in dem Gremium vertreten sind, und hauptberuflichen Mitarbeitern der Kirchengemeinde bestehen. Der alte Rat wird bis noch bis zum 22. Januar im Amt bleiben, dann werden die Mitglieder des neuen Rats in ihre Ämter eingeführt. Wie die Wahl ausgegangen ist, können Interessierte aber bereits am Montag, 28. November, ab 19.30 Uhr erfahren. Dann lädt die Kirche zu einer öffentlichen Gemeinderatsversammlung ein, während der das Ergebnis offiziell bekannt gegeben werden soll.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 16:15 Uhr

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