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Barmstedter Zeitung

02. Dezember 2016 | 21:15 Uhr

Jahreshauptversammlung in Barmstedt : Die Grünen wollen die Verkehrsbelastung senken

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Claus-Peter Jessen bleibt Sprecher des Ortsverbands. Die Innenstadt soll „menschenfreundlicher“ werden.

Barmstedt | Claus-Peter Jessen bleibt Sprecher des Grünen Ortsverbands (OV) Barmstedt und Umland. Er wurde im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung im BMTV-Heim für weitere zwei Jahre gewählt. Anschließend sei für ihn in dieser Rolle aller Voraussicht nach Schluss, sagte er. „Vielleicht findet sich dann ja jemand anderes.“

Weitere Wahlergebnisse: Als zweiter Sprecher wurde Dirk Rennekamp bestätigt. Kassierer bleibt Rolf Twisselmann, Beisitzer Stephan Mohr. Ingrid Körner-Bornholdt ist neue Beisitzerin, Marina Quoirin-Nebel prüft die Kasse.

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 weist der Ortsverband einen gleichbleibenden Mitgliederbestand auf, der allerdings vor Kurzem durch den Fortzug von zwei Parteiangehörigen auf neun sank. Nicht einfach gestalte sich die Arbeit der verhältnismäßig kleinen Fraktion, sagte Jessen. „Mit zwei Stadtvertretern müssen wir sechs Ausschüsse beackern.“ Weitere Mitstreiter, die engagiert für die Ziele der Grünen eintreten, seien daher jederzeit willkommen.

Als aktuelle Themen, mit denen es sich auseinanderzusetzen gelte, nannte Jessen unter anderem den Haushalt und den Verkehrslärm in der Innenstadt. So sprach er sich für die Regulierung des Schwerlastverkehrs in der Innenstadt und einen gleichberechtigten und entschleunigten Mischverkehr im verkehrsberuhigten Innenstadtbereich aus. Desweiteren wollen die Grünen mit konkreten Aktionen auf Probleme in Barmstedt aufmerksam machen. Das könne etwa eine symbolische Verkehrszählung sein mit dem Ziel, eine „menschenfreundliche“ Innenstadt zu schaffen.

Außerdem soll nach Meinung der Grünen die Seepromenade aufgewertet werden. Für die Schlossinsel Rantzau wünschen sie sich ein umfassendes Rahmenkonzept – sowohl gebäudetechnisch wie auch inhaltlich-konzeptionell. Auch Aktionen für eine offene Gesellschaft und mehr Bürgerbeteiligung seien denkbar. Der AfD wollen sich die Grünen stellen – „aus Stolz auf demokratische Strukturen im Land und als Dienst am Gemeinwesen“. Offenheit und Toleranz seien gesellschaftspolitische Ziele, denen sie sich verpflichtet fühlten.

Als Referent empfahl der Elmshorner Landschaftsarchitekt Werner Steinke  den Grünen, sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung zunächst auf  ein oder zwei Leitbilder zu beschränken und mit Barmstedts bereits vorhandenen Pfunden zu wuchern: der  Schlossinsel, dem Image als Waldstadt und dem Wochenmarkt.

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erstellt am 27.Sep.2016 | 16:15 Uhr

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