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Barmstedter Zeitung

26. September 2016 | 12:28 Uhr

Löschen, retten, bergen im Akkord : Der Tag der helfenden Hände in Barmstedt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Grossveranstaltung: Zahlreiche Besucher beim Tag der helfenden Hände in Barmstedt. Hilfsorganisationen zeigen ihr Können.

Barmstedt | Der Tag der helfenden Hände rund um die Barmstedter Feuerwehrwache hat gestern hunderte Besucher angezogen. An der Großveranstaltung beteiligten sich Feuerwehr, THW, die Höhenretter, DRK, Malteser, DLRG und der Zoll. Jede Organisation zeigte ihre Fahrzeuge, informierte über ihre Arbeit und hielt Spiele für Kinder bereit. Diese konnten mit einem Laufzettel alle Stände abarbeiten und zum Schluss per Los einen Gewinn erhalten.

Alexander (15) und Adrian (16) von der Jugendwehr halfen Kindern, einen Ball auf einer Rampe per Wasserstrahl durch Löcher zu bugsieren. Die Barmstedter Wehr zeigte vor viel Publikum einen Löschangriff mit Atemschutzträgern auf eine lichterloh brennende Holzkonstruktion. Großes Interesse fand auch die Arbeit der Feuerwehrleute, als sie ein Auto mit hydraulischen Spreizern zerteilten. Jens Eckelbaum und Benjamin Olthoff von der Barmstedter Wehr holten mit einem kleineren hydraulischen Gerät Klötze aus einem Holzturm, der aber nicht wackeln durfte. Die Hochleistungspumpe sowie das neue Katastrophenschutzauto wurde von Feuerwehrleute vom Kreisfeuerwehrverband vorgeführt. „Wir fahren damit zu Hochwassereinsätzen“, sagte Stefan Birke.

Das THW hatte die Verpflegung der Gäste übernommen. Eine Schlange bildete sich auch bei dem Spiel Kistenstapeln der Hilfsorganisation. Zur Freude der Kinder wurden sie am Seil hochgezogen, um die nächste Kiste auf den Stapel zu setzen.

Spektakulär war die Vorführung einer Höhenrettung. Für Jonte (4) war es ein Abenteuer, auf dem Sitz des Radladers des THW zu thronen. Andere Kinder fanden es toll, auf dem geländefähigen Quad des DRK zu sitzen. „Das Fahrzeug bringt schnell im unwegsamen Gelände Material, Verpflegung oder Kartenmaterial von A nach B“, sagte Lars Weihe, Gruppenleiter der Kreis-Führungsgruppe Betreuung.

Elija (2) und Marlon (zehn Monate) setzten sich mit ihrer Mutter Sandra Büchner auf ein DRK-Quad.
Elija (2) und Marlon (zehn Monate) setzten sich mit ihrer Mutter Sandra Büchner auf ein DRK-Quad. Foto: Pergande
 

Auf der Wiese im Freibad hatten DLRG und Malteser ihre Zelte aufgeschlagen. Besucher konnten bei der DLRG in das Rettungsboot klettern. Die Malteser zeigten das Innere des Menschen mit herausnehmbaren Organen. Das Hauptzollamt Itzehoe schließlich informierte über seine Tätigkeiten wie die Bekämpfung der Schwarzarbeit sowie das Aufspüren von Drogen, Waffen sowie bedrohten Tieren und Pflanzen aus Nicht EU-Ländern. Immer wieder ertönten die Sirenen, wenn Feuerwehr und THW zu Rundfahrten einluden.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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