zur Navigation springen

Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 17:45 Uhr

Zwölf Monate für viel Engagement : Der Kindergarten in Hemdingen kann jetzt FSJ

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Hemdingen | Der gemeinnützige Kindergarten Hemdingen hat vor kurzem  die Anerkennung für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) bekommen.

 „Dabei handelt es sich um Ganztagsplätze“, teilte die Leiterin Vera Lüdemann dieser Zeitung mit. „Wer sich jetzt bei uns bewirbt, hat die reelle Chance,  bei uns zeitnah starten zu können.“ Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet jungen Menschen von 16 bis 26 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. Es wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in Einrichtungen der Altenhilfe, der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe oder in Einrichtungen der Gesundheitspflege geleistet. Das FSJ dauert in der Regel zwölf Monate.

Schriftliches Zeugnis

Die Mindestdauer beträgt sechs Monate, die Höchstdauer 18 Monate. Wenn das FSJ beendet ist, stellt die Einsatzstelle dem Freiwilligen ein schriftliches Zeugnis über Art und Dauer des freiwilligen Dienstes aus. Darin wird auf die Leistungen und die Führung des Freiwilligen während der Dienstzeit eingegangen. Es müssen auch berufsqualifizierende Merkmale des FSJ aufgenommen werden. Dieser wird unentgeltlich geleistet, denn er ist als freiwilliges Engagement der Bürger konzipiert. Für das Taschengeld, das die Freiwilligen für ihren Dienst erhalten, ist deshalb eine Höchstgrenze eingeführt worden.

Sie beträgt sechs Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung. Konkret wird die Höhe des Taschengeldes mit der der jeweiligen Einsatzstelle vereinbart. Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz. Freiwilliges Engagement lohnt sich für alle und ist gerade auch für die Engagierten ein großer persönlicher Gewinn: Junge Menschen sammeln praktische Erfahrungen und Kenntnisse und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt.

Anstöße von außen

Ältere Menschen geben ihre reichhaltige Lebenserfahrung an andere weiter, können über ihr freiwilliges Engagement auch nach dem Berufsleben weiter mitten im Geschehen bleiben – oder nach einer Familienphase wieder Anschluss finden. Auch die Einsatzstelle profitiert von engagierter Unterstützung durch Freiwillige: Sie bringen frischen Wind und Anstöße von außen in Ihre Einrichtung.  Nach Abschluss des BFD erhalten die Freiwilligen ein qualifiziertes Zeugnis. Taschengeld steht ihnen ebenfalls zu.

zur Startseite

von
erstellt am 06.Sep.2016 | 13:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen