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Barmstedter Zeitung

20. Januar 2017 | 00:37 Uhr

Eintrittswelle am Geburtstag : Der Förderkreis feiert sein zehnjähriges Bestehen und gewinnt zehn neue Mitglieder

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der stellvertretende Förderkreisvorsitzende Helmut Welk berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen und der Gründung des Kreises.

Barmstedt | Zu einem offiziellen Empfang anlässlich seines zehnten Geburtstags hatte der Förderkreis Seniorenheim Barmstedt/Rantzau am Wochenende in das Gebäude am Rantzauer See eingeladen. Die Vorsitzende Elisabeth Link-Marten begrüßte außer zahlreichen Mitgliedern auch Bürgervorsteher Christian Kahns und Reimer Offermann als stellvertretenden Zweckverbandsvorsitzenden auch den SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst-Dieter Rossmann, die ehemalige Heimleiterin Gisela Rokitta sowie Pastorin Antje Stümke, die für Heime zuständig ist, und Mitarbeiter der Einrichtung.

Der stellvertretende Förderkreisvorsitzende Helmut Welk berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen und der Gründung des Kreises. Er habe sich das Heim damals bewusst für seinen Vater ausgesucht und sei mit der Pflege sehr zufrieden gewesen, sagte er. „Und dann drohte die Privatisierung.“ Er setzte sich mit weiteren Angehörigen zusammen, um das zu verhindern. „Wir sind auf den Zweckverband zugegangen, haben Vertreter der Gewerkschaft eingeladen und die Mitarbeiter einbezogen“, so Welk. Er erinnerte daran, dass sich während einer Stadtvertretersitzung drei potenzielle Übernehmer der Einrichtung vorstellten: Regiokliniken, Mobile Häusliche Pflege und Diakonie. Doch letztentlich blieb das Heim in kommunaler Hand (siehe Info-Kasten). „Und unsere Gruppe von einem Dutzend Leuten beschloss, weiterhin zum Wohle der Heimbewohner zu wirken“, so Welk. Sie gründeten den Förderkreis Seniorenheim.

Rossmann lobte den Förderkreis als beispielhaft: Er stelle den offenen Charakter der Einrichtung her und diene als „Kitt“, der die Gesellschaft zusammenhalte. Kahns betonte, dass es Aufgabe der Gesellschaft sie, sich um alte und pflegebedürftige Menschen zu kümmern. „Der Förderkreis gibt den Bewohnern das wertvolle Geschenk Zuwendung und Zeit“, sagte er. Als persönliche Gabe überreichte er seine Beitrittserklärung. Auch Stümke trat in den Förderkreis ein. Link-Marten hatte gewettet, dass sie am Geburtstag zehn neue Mitglieder werben könne. Sie gewann, so dass der Verein jetzt 45 Mitglieder hat.

Am Nachmittag kamen Besucher und Angehörige zum offenen Café und genossen zur Live-Musik von Peter Wulff-Thießen und Volker Heitmann Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel. Der Förderkreis überreichte den Heim-Mitarbeitern Spiele und Bücher für die Bewohner.

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erstellt am 07.Jun.2016 | 12:30 Uhr

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