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Barmstedter Zeitung

08. Dezember 2016 | 05:04 Uhr

Pförtchen, Pflaumen, Plastikkühe : Der Bauernmarkt lockt nach Barmstedt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Zum 25. Mal richtete der Handels- und Gewerbeverein (HGB) das Herbstereignis aus, zu dem auch viele Geschäfte geöffnet hatten.

Barmstedt | Rappelvoll mit Besuchern und Ständen hat sich der diesjährige Bauernmarkt in der Innenstadt präsentiert. Zum 25. Mal richtete der Handels- und Gewerbeverein (HGB) das Herbstereignis aus, zu dem auch viele Geschäfte geöffnet hatten. Die Vorrats-Pyramiden an Kürbissen und Kohlköpfen, Rosenkohl und Rettich schmolzen schnell dahin.

Äpfel und Zwetschgen leuchteten mit Herbstblühern um die Wette. Alte, fast vergessene Kartoffelsorten wie Bamberger und St. Gallen fanden Interesse. Stände mit großen Käselaibern und solche mit geflochtenen Körben waren zu finden, ebenso Buden mit frischem Brot, auch glutenfrei. Gewürzgurken gab es direkt aus dem Fass, heißen Kaffee und Kakao aus fairem Anbau in Kenia. Auch Textilien wie Mützen, Kinderkleidung und Kuschelfelle gab es auf dem Markt. Die Vielfalt war riesig. Die Landfrauen Barmstedt/Rantzau verkauften selbst gebackenen Kuchen, das DRK Hörnerkirchen Pförtchen.

Die Seniortrainer informierten über ihre Arbeit, bei den Kaninchenzüchtern durften die Tiere gestreichelt werden. Tjark (8) und sein Neffe Terje (10) rackerten sich ab, Äpfel zu pressen. Den frischen Apfelsaft bot die Barmstedter Hilfsorganisation „Taten statt Worte“ zugunsten ihrer Projekte in Guatemala an. Karin aus Elmshorn probierte und merkte an: „So muss richtiger Apfelsaft schmecken.“ Angenehme Gerüche zogen über das Markttreiben. Das technische Hilfswerk hatte Erbseneintopf gekocht, Standbetreiber servierten Rübenmalheur und Grünkohl. Ein Augenschmaus waren die kunsthandwerklichen Arrangements. Nicht fehlen durften selbst gekochte Marmeladen und Honigprodukte.

Kinder lenkten bei Peter Schuster einen Minitrecker, Joel (4) molk beim Tannenhof Bornholdt eine Pappkuh. Im Rathaus drängelten sich die Besucher an den Ständen der Stadtbücherei und des Spieliothek-Mobils. Dort erwarben sie etwa Bücher zum Kilopreis von einem Euro. Margret Omar aus Hörnerkirchen schlug mit elf Kilo zu. „Die sind für die Familie und die Schule in Höki, wo ich Lesementorin bin“, sagte sie und konnte die Tüte mit dem Lesematerial kaum schleppen. Michael Meyer aus Elmshorn belud sich mit einem Spielestapel und zahlte 18 Euro für acht Gesellschaftsspiele. Der HGB zeigte sich nach dem Ende der Veranstaltung ob des riesigen Andrangs mehr als nur zufrieden.

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erstellt am 17.Okt.2016 | 13:00 Uhr

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