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Barmstedter Zeitung

23. März 2017 | 17:39 Uhr

CDU-Politiker besuchen die Polizei : Der Anstieg der Kriminalität macht Sorgen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Kriminalitätsrate mit Einbrüchen, Diebstählen und Drogendelikten in Barmstedt sei 2016 im Vergleich zu 2015 um 6,3 Prozent gestiegen, erfuhren die CDU-Politiker.

Barmstedt | Kriminalität und die Verkehrssituation betreff Baustellen in und um Barmstedt herum sind Themen, die Politiker und Polizei beschäftigen. Für die Ordnungshüter ist zudem eine neue Polizeiwache, die den vorgeschriebenen modernen Standards entspricht, wichtig. Der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert und der erste Stadtrat Ernst-Reimer Sass (CDU) hatten genau über diese Probleme mit dem Dienststellenleiter der Barmstedter Polizeistation Peter Kroll und seinem Stellvertreter Manfred Schildt gesprochen.

Die Kriminalitätsrate mit Einbrüchen, Diebstählen und Drogendelikten in Barmstedt sei 2016 im Vergleich zu 2015 um 6,3 Prozent gestiegen, erfuhren die CDU-Politiker. Mit Drogen seien 17 Personen erwischt worden (2015 waren es acht Personen). Vandalismus und Sachbeschädigung zeigten ebenfalls eine Steigerung von 30 Prozent. Waren es 2015 noch 78 Fälle, habe die Polizei 102 Fälle 2016 registriert.

„Sorgen bereitet uns die ab April vorgesehene Sperrung der Umgehungsstraße L75 zwecks Straßensanierung“, so Lehnert. Gegen Straßenerneuerungen sei nichts einzuwenden, aber der Zeitpunkt hätte sinnvoller gewählt werden müssen. „Die Sperrung der Straße zwischen Heede und Hoffnung ist im April noch nicht aufgehoben, das gibt ein Verkehrschaos“, waren sich Lehnert und Sass einig. „Es wird ja auch überlegt, ob an der Umgehungsstraße teils dort, wo dichte Bebauung direkt an der Straße ist, Flüsterasphalt aufgebracht werden soll“, sagte Lehnert.

„Man muss diesen Planungen betreff Flüsterasphalt die nötige Zeit geben, deshalb sollte diese Sperrung verschoben werden“, so Lehnert. „Wenn diese beiden Strecken zugleich gesperrt sind, befürchten die Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet und an den Straßen starke Einbußen“, gab Sass zu bedenken.

Neue Polizeistation soll in die Innenstadt

Lehnert gab an, Kontakt zum Barmstedter Rathaus herzustellen, um über eine Fläche für einen Neubau der Polizeiwache zu diskutieren oder die Station in einem bestehenden Gebäude unterzubringen. „Auf jeden Fall sollte die Polizeistation in Innenstadtlage sein“, so Lehnert. Der Umzug der Polizei ist notwendig, weil die jetzige Dienststelle nicht dem aktuellen Standard nach dem Handlungsleitfaden vom Landespolizeiamt zur Sicherheit von Polizeidienstgebäuden entspricht.

Standards sind Massivbauweise, Sicherung der Fenster, Türen und Nebeneingänge, eine Schleuse im Haupteingangsbereich, Durchschusshemmung, Zugangskontrolle, Einfriedung, Außenbeleuchtung, Publikumsparkplätze.

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erstellt am 21.Mär.2017 | 13:00 Uhr

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