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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Dreitägige Power-Party auf dem Lande : Das war das 19. „Headbangers Open Air“ in Brande-Hörnerkirchen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Mehr als 1000 Fans feiern mit 24 internationalen Hardrock- und Heavy-Metal-Bands beim 19. „Headbangers Open Air“ in Brande-Hörnerkirchen.

Brande-Hörnerkirchen | Die 19. Ausgabe des „Headbangers Open Air“-Festivals (H.O.A.) in Brande-Hörnerkirchen war in diesem Jahr zwar nicht restlos ausverkauft, kann sich aber dennoch als rundum gelungen in die Geschichte der beliebten Veranstaltungsreihe einreihen. „Das war ein Superfest mit tollen Bands und ausschließlich netten Leuten“, schwärmte beispielsweise Tim Rotenburg aus Stuttgart. Der 35-jährige Metal-Fan war das erste Mal bei der „größten Gartenparty der Welt“ dabei – quasi auf der Durchreise zum „Wacken Open Air“, das in dieser Woche wieder stattfindet und zunächst sein eigentliches Ziel war. Doch das dreitägige Metal-Fest vor den Stadttoren von Barmstedt hat ihn mehr als nur überzeugt.

„Drei Tage lang diverse Metal-Bands aus allen Teilen der Welt und ein überschaubares Gelände, wo man schnell seine Leute wiederfindet und auch neue Freundschaften schließt – das ist absolut klasse“, betont er. Auch dass es zeitweise mit dem Wetter nicht so ganz hinhaute, sei nicht so schlimm. „Das gehört doch einfach dazu. Der Name Open Air sagt es doch schon, oder?“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Und in der Tat: Der zeitweise einsetzende Regen tat der dezibellastigen Sommer-Party keinen Abbruch an. Die Auftritte der angekündigten 24 Gruppen, darunter namhafte ausländische Acts wie „Armored Saint“, „Angel Witch“, „Ross The Boss“, „Trespass“, „ODSAxon“ und „Sacred Reich“, wurden durchweg von den rund 1000 Fans abgefeiert. Ein bemerkenswertes Gastspiel lieferten dabei auch die Ingolstädter Hardrocker „Bonfire“ ab, die in neuer Besetzung ihren Klassikern wie „Sweet Obsession“, „You Make Me Feel“, „S.D.I.“ und „Ready 4 Reaction“ neues und überaus mitreißendes Leben einhauchen konnten.

Kaum zu bremsen: Die Metal-Fans beim „Headbangers Open Air“.
Kaum zu bremsen: Die Metal-Fans beim „Headbangers Open Air“. Foto: Marek

Dasselbe gilt auch für die legendäre Thrash-Combo „Holy Moses“ aus Aachen, die am zweiten Festival-Tag dank ihrer charismatischen und gut aufgelegten Frontfrau Sabina Claasen (52) für mächtig viel Wirbel auf der kleinen, aber feinen H.O.A.-Bühne an der Schierenhöh sorgte.

Zufrieden zeigte sich am Ende der dreitägigen Party auch der Veranstalter. „Gute Stimmung, keine außergewöhnliche Probleme – alles gut“, so das kurze Resümee von Thomas Tegelhütter, der sich einzig über die Gedankenlosigkeit einiger Besucher ärgerte, die sich nach einem Regenschauer zu früh mit ihrem Fahrzeug über den gesamten Campingbereich bewegten.

„Eigentlich dauert es in der Regel nicht sehr lange, bis nach einem Schauer der Boden wieder so trocken ist, dass er befahren werden kann. Fährt man aber zu früh, wird es richtig matschig“, so Tegelhütter, der nichtsdestotrotz das nächste H.O.A. bereits stark im Fokus hat. „Da haben wir unser 20-jähriges Jubiläum, bei dem es richtig krachen wird“, betont er. Top-Acts wie die dänische Hardrock- und Heavy-Metal-Band „Pretty Maids“ und das britische Frauen-Trio „Rock Goddess“ sind bereits gebucht.

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erstellt am 01.Aug.2016 | 14:10 Uhr

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