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Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 06:05 Uhr

Halloween : Das große Gruseln in Sparrieshoop

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Zwei Familien zelebrieren diesen Tag auf ihre besondere Art und Weise mit jeder Menge Schauerlichkeiten.

Sparrieshoop | Wenn plötzlich aus der Garage Schreie zu hören sind, Riesenspinnen in den Büschen ihre Netze spinnen, bleiche Knochen im Vorgarten verstreut herum liegen und dazu noch unheimlich aussehende Gestalten um die Ecken huschen, dann ist mal wieder Halloween. 31. Oktober ist der Abend des Gruselns. Die „Hochburg des Schreckens“ im Kreis Pinneberg scheint in Klein Offenseth-Sparrieshoop zu liegen.

Gleich zwei Familien laden zum Halloween-Spektakel ein und wollen ihren Besuchern mit fantasievollen Dekorationen und Effekten einen Schrecken einjagen. Bereits zum zehnten Mal verwandelt Claudia Jacobs ihr Haus in der Straße An der Post 7 in eine schaurige Gruselwelt. „Es macht unheimlich viel Spaß, sich jedes Jahr neue Gruseleffekte auszudenken und mit den vorhandenen Deko-Artikeln zu verbinden“, sagt Claudia Jacobs. Unlängst war sie in den USA unterwegs und hat natürlich schaurig-schöne Dinge mit gebracht. „Wir machen zum großen Teil alles selbst, nur wenig ist fertig gekauft. Aus Amerika habe ich einige Knochen mitgebracht“, sagt sie.

Und damit der Abend auch richtig gut klappt, hat Claudia Jacobs jede Menge Hilfe. Acht Erwachsene und vier Kinder sorgen dafür, dass die Besucher einen unheimlichen Gang durch den Halloween-Parcours erleben können. Der Rundgang startet in der Auffahrt des Einfamilienhauses. Ob der Weg links oder rechts herum führt, wird nicht verraten. Was es zu erleben gibt, natürlich auch nicht. Die Schockeffekte werden aber so dosiert, dass auch Kinder ihren Spaß haben werden.

Wer möchte, kann sich am Schluss mit einem Glühwein vom Schrecken erholen und für die Kleinen gibt es als Belohnung etwas Süßes. Eintritt kostet der Gruselspaß nicht, aber im Glühweinzelt wird ein kleines Sparschwein aufgestellt. Die Gruselwelt bei Claudia Jacobs kann von 17 bis 20 Uhr erkundet werden.

Einige Hundert Meter entfernt hat Sven Weide in der Bahnhofstraße 33 seine gruselige Halloween-Welt aufgebaut. Dort geht es etwas heftiger zu. Nichts für schwache Nerven ist der Rundgang durch die Kammer des Schreckens. Die Besucher gehen unter anderem durch mehrere Sektionen, in denen es ziemlich unheimlich werden kann.

Drei Tage benötigt der 48-Jährige, um den Parcours auf einer Fläche von 18 Quadratmetern zu errichten und kleine technische Spielereien, wie Videoprojektionen, einzubauen. Wie schon im vergangenen Jahr verwandelt sich der Vorgarten in einen schaurig-schönen Friedhof. Verstärkt wird das umheimliche Erlebnis noch durch Skelette, die wie von Geisterhand plötzlich aus dem Nichts auftauchen, zur Musik von Michael Jackson tanzen oder Gräbern entsteigen.

Sven Weide hat in seinem Vorgarten eine riesige Projektionsfläche gebaut. Auf dieser Fläche werden die gruseligen Animationsfilme mit passender Musik gezeigt. „Es macht mir unheimlich viel Spaß über Ideen nachzudenken und diese dann umzusetzen. Das meiste habe ich auch selbst gebaut“, erzählt Sven Weide. Hilfe hat er dabei von seiner Schwester Monika Bornholdt, die selbst gern Motto-Partys veranstaltet und „Halloween“-verrückt ist, bekommen.

Die gruselige Halloweenwelt von Sven Weide ist mit dem Einbruch der Dämmerung geöffnet. Eintritt kostet der Spaß keinen.

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erstellt am 28.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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