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Barmstedter Zeitung

08. Dezember 2016 | 07:05 Uhr

Amt Hörnerkirchen : Das Glasfasernetz ist fertig

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Breitbandausbau im Amtsbezirk Hörnerkirchen ist abgeschlossen. Und auch im Amtsbezirk Rantzau schreiten die Projekte voran.

Brande-Hörnerkirchen | Der Breitbandausbau im Amtsbezirk Hörnerkirchen ist nach knapp drei Jahren abgeschlossen. Das haben Politik und Verwaltung des Amtsbezirks während eines gemeinsamen Pressetermins mit den Stadtwerken Neumünster bekanntgegeben. Alle Beteiligten zogen dabei ein positives Fazit des 3,2 Millionen Euro schweren Projekts, das im Mai 2013 begonnen worden war. Insgesamt waren 40 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 800 Kunden an das Netz angeschlossen worden.

Auch im Amtsbezirk Rantzau steht in zwei Regionen der Aufbau eines Breitbandnetzes kurz bevor. Wie Fred Freyermuth, Geschäftsführer der Stadtwerke Barmstedt gestern auf Anfrage berichtete, sollen der angekündigte Ausbau in Bokholt-Hanredder und Lutzhorn am 4. Juli starten. Angeschlossen werden vorerst der Sand- und Birkenweg sowie der Ortsteil Vossloch bis zur Bahn. Aufgrund der Sanierung der Landesstraße 75 in den Sommerferien werde allerdings auf die Waldstraße vorerst verzichtet. Sie soll während der Bauarbeiten frei bleiben, so Freyermuth.

Die amtsangehörigen Gemeinden Bokel, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Westerhorn haben dem Amt Hörnerkirchen die Aufgabe übertragen, den Breitbandausbau in allen vier Dörfern flächendeckend – mehr als 97 Prozent aller Haushalte wurden angeschlossen – zu verwirklichen. Voraussetzung für den Bau des Glasfasernetzes war, dass sich mindestens 50 Prozent der Haushalte für ein Produkt der Stadtwerke Neumünster entschieden. Die Stadtwerke haben das Netz für 25 Jahre vom Amt gepachtet. Zu den rund 3,2 Millionen Euro Baukosten für das Amt kommt noch einmal rund eine halbe Million Euro, die die Stadtwerke Neumünster in die Technik investiert haben.

Die Arbeiten am Glasfasernetz Hörnerkirchen sind abgeschlossen. Vor Kurzem haben die Stadtwerke Neumünster die entsprechende Netzdokumentation an das Amt übergeben. Im Mai 2013 wurde das Projekt begonnen – und mit Unterstützung einer Arbeitsgruppe aus Fraktionsvertretern, Bürgermeistern und Leitendem Verwaltungsbeamten durch alle notwendigen Ausschreibungsprozesse geführt. Knapp drei Jahre später sind nun die Arbeiten beendet und alle Beteiligten betonen, wie schnell und reibungslos das Projekt ins Ziel geführt werden konnte.

Amtsvorsteher Bernd Reimers freute sich „über die kurze Zeit vom ersten Gedanken bis zur Fertigstellung“. Die Chemie aller Beteiligten habe von Anfang an gestimmt. Seinen Dank richtete Reimers „an die Bevölkerung“, von deren Seite „während der Baumaßnahme wenig Beschwerden gekommen sind“.  Manuela Charnetzki von den Stadtwerken Neumünster betonte, dass sie „selten ein Projekt erlebt hat, das so reibungslos durchlief“. In die Lobeshymnen stimmte auch Projekt-Beraterin Angelika Poggensee ein, die das Amt „als echte Einheit“ lobte und sich überzeugt zeigte: „Wer das Netz nutzt, wird begeistert sein.“

Die Stadtwerke Neumünster sorgten für die Verlegung der Kabel im Amtsgebiet. Das Amt Hörnerkirchen verpachtet das Glasfasernetz an die Stadtwerke, so dass diese schnelles Internet, Telefonflatrates und zahlreiche TV- und Radiosender zum Empfang anbieten können. Die angepeilten Investitionskosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro wurden dabei nach Aussage von Projekt-Beraterin  Poggensee nicht überschritten.

Innerhalb eines Jahres wurden 40 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 800 Kunden an das Netz angeschlossen. Außerdem können weitere Haushalte jederzeit folgen. Den Hausanschluss gibt es laut den Stadtwerken allerdings jetzt nicht mehr kostenlos. Dieser schlägt nun mit 990 Euro zu Buche. Wobei Manuela Charnetzki von den Stadtwerken Neumünster betonte, „dass für Ende des Jahres eine neue Aktion geplant ist“.

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erstellt am 20.Apr.2016 | 15:54 Uhr

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