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Barmstedter Zeitung

03. Dezember 2016 | 20:47 Uhr

Lehnert setzt sich für Barmstedt ein : CDU-Landtagsabgeordnete will in Kiel für ein Gewerbegebiet an der K18 kämpfen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der CDU-Landtagsabgeordnete will in Kiel für ein Gewerbegebiet an der K18 kämpfen. Zurzeit läuft das Anhörungsverfahren.

Barmstedt | Der Bilsener CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert will sich auf Landesebene dafür einsetzen, dass Barmstedt ein Gewerbegebiet im Norden an der K  18 bei Lutzhorn entwickeln darf. „Das ist perspektivisch sinnvoll, auch wegen der A  20“, sagte er gestern im Rahmen eines Gesprächs mit Barmstedts Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos), Bürgervorsteher Christian Kahns (FWB), Stadtrat Ernst-Reimer Sass (CDU) und Wirtschaftsförderer Wolfgang Heins. Dass die Küstenautobahn kommen werde, daran bestehe kein Zweifel, sagte Lehnert. Auf niedersächischer Seite seien vor Kurzem die Klagen gegen den Tunnel bei Glückstadt abgewiesen worden, und auf Landesebene „sträuben sich auch die Grünen nicht mehr“.

Bislang lehnt das Land ein Gewerbegebiet mit Hinweis auf die Zersiedelung ab. Alternativ hat die Politik auch eine Fläche an der K2 nördlich des Friedhofs für Gewerbe ausgewiesen. Doch das wiederum könnte eine weitere Entwicklung für den Wohnungsbau nach Norden hin blockieren, sagte Lehnert. „Dort wird es in fünf Jahren wieder zu eng“, prophezeite er.

Ziel: Flüsterasphalt für die L75

Von der Lage an der K18 verspreche Barmstedt sich „eine deutliche Entspannung der Verkehrssituation“, sagte Döpke. „Daher versuchen wir jetzt, diesen Plan wiederzubeleben.“ Die Stadt habe vorsorglich beide möglichen Gewerbeflächen in die Änderung des Flächennutzungsplans (F-Plan) aufgenommen, sagte Döpke. Insgesamt sollen neun Gebiete geändert werden. Zurzeit läuft das Anhörungsverfahren, in dem sich Behörden und Träger öffentlicher Belange zu den Plänen äußern dürfen. Bis das Verfahren abgeschlossen sei und der neue F-Plan in Kraft trete, könne es allerdings „zwei, drei Jahre“ dauern, sagte Lehnert.

Ein weiteres Thema war die Sanierung der L75 innerhalb Barmstedts, die für das nächste Jahr geplant ist. Im Bereich der geschlossenen Wohnbebauung – also etwa zwischen der Einmündung Ede-Menzler-Weg und Hamburger Straße – sei es sinnvoll, Flüsterasphalt aufzubringen, sagte Lehnert. Das Land hatte diesen Wunsch der Stadt abgelehnt, da für freiwillige Maßnahmen kein Geld da sei. „Wir sollten jetzt nachweisen, wie hoch die Mehrkosten sind, und dann gucken, ob es doch eine Lösung gibt“, so der Abgeordnete. Im Zweifel müsse der Ausbau verschoben werden. „Ich denke, da geht Qualität vor Schnelligkeit.“

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erstellt am 15.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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