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Bauausschuss : Bokholts Gebäude auf dem Prüfstand

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Mängel im Kindergarten „Fuchsbau“ sollen behoben werden. Die Schulhofsanierung soll später angegangen werden.

Barmstedt | Schönheitsarbeiten in der Grundschule, Mängelbeseitigung im Kindergarten und Investitionen in der Mehrzweckhalle: Der Bau- und Planungsausschuss Bokholt-Hanredder hat sich auf seiner jüngsten Sitzung im „Bürgerhaus“ mit dem Sanierungsbedarf in gemeindlichen Gebäuden befasst.

Als Vertreterin der Kita „Fuchsbau“ war Annika Siemßen bei der Ausschusssitzung mit dabei. Sie berichtete von Mängeln im Kindergarten, die behoben werden sollten. Was von der Gemeinde dann tatsächlich abzuarbeiten sei, soll sich während einer Begehung durch Vertreter des Gremiums am 15. März klären. Auch die Schule werde dann begutachtet. „Was wichtig ist, wird schnell erledigt. Und das betrifft in erster Linie Mängel, die die Sicherheit der Kinder und Mitarbeiter gefährden wie beispielsweise elektrische Steckdosen und Rauchmelder“, sagte die Ausschussvorsitzende Katrin Schrade (CDU, Foto). „Wir werden sehen, was repariert oder ausgetauscht werden muss.“

Die Grundschule – vertreten im Ausschuss durch Schulleiterin Anke Bothe – sei zuletzt vor etwa zehn Jahren grundsaniert worden, hieß es. Jetzt gehe es nur noch um Schönheitsreparaturen, berichtete die Ausschussvorsitzende. Das betreffe beispielsweise die Sanitäreinrichtungen. Bei der bereits erwähnten Begehung soll alles in Augenschein genommen werden. Ein genauer Zeitpunkt für die Sanierung der Sanitäranlagen stehe noch nicht fest. Das könnte laut Schrade möglicherweise in zwei Jahren der Fall sein.

Ein wirklich großes Projekt sei die Schulhofsanierung, bei der das Außengelände neu gestaltet werden soll – vom Boden bis hin zur Schaukel. Die Kosten dafür bezifferte Schrade auf etwa 50  000 Euro. Auch in diesem Fall ist es bis zur Realisierung noch länger hin. „Wir hoffen, dass sich durch den Verkauf von Grundstücken im neuen Baugebiet unsere Kasse ein wenig auffüllt“, so die Bauausschussvorsitzende.

Zudem beriet das Gremium über die weitere Vorgehensweise bei den Sanierungsarbeiten in der Mehrzweckhalle. Bei einem Rundgang durch die Halle im Oktober waren etliche Mängel festgestellt worden. Ein Großteil sei in der Zwischenzeit abgearbeitet worden, jetzt sind die kostenintensiven Maßnahmen an der Reihe. Das betrifft laut Schrade beispielsweise das Oberlicht und Teile des Daches, die erneuert werden müssen, sowie die Duschräume. Durchgeführt werden die notwendigen Maßnahmen in diesem Jahr. Die finanziellen Mittel dazu wurden bereits in den Haushalt 2016 eingestellt.

Bürgermeister Wolfgang Mohr (CDU) kam während der Sitzung noch einmal auf das neue Baugebiet in Offenau zu sprechen. Er informierte darüber, dass der Kaufvertrag bis zum 28. April verlängert worden sei, weil der B-Plan 20 noch keine Rechtskraft erlangt habe. Die Erschließungsplanung übernehme das Ingenieurbüro Reese & Wulff.

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erstellt am 09.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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