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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 01:08 Uhr

Chemnitzstrasse : Besucher bestaunen die sanierte Kirche

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Hoher Andrang im wiedereröffneten Gotteshaus. Gäste loben Atmosphäre des Handwerkermarkts.

Barmstedt | „Auf dem Weihnachtsmarkt ist eine tolle Atmosphäre und eine gute Mischung unterschiedlicher Dinge wird angeboten.“ In höchsten Tönen schwärmten Elisabeth und Heinz Schwertfeger aus Schenefeld vom Barmstedter Weihnachtmarkt, während sie über den Handwerkermarkt rund um die Kirche bummelten. „Ausgesprochen wohltuend finden wir, dass viele Stände ihren Erlös einem guten Zweck spenden“, sagte Schwertfeger.

Ein Anlaufpunkt war am Wochenende die Heiligen-Geist-Kirche, die nach siebenmonatiger Restaurierungspause zum ersten Mal wieder mit der traditionellen Oase der Stille und der Krippe aus Holzfiguren im Altarbereich ihre Tür geöffnet hatte. Der Zulauf war teils so stark, dass es manchmal eher eine Oase der Neugierde war. „Hier riecht es nach frischer Farbe“, war häufig zu hören. „Das Kircheninnere sieht gut aus, schön klassisch“, lobte Familie Vollstedt, die allerdings den neu gestalteten Eingangsbereich zu modern findet.

Uli Baum aus Heede sagte, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sehe er die neue Türgestaltung hinter dem Eingangsflur als „Moderne trifft Tradition“. Und das sei toll in Szene gesetzt. Auch Moritz Risch (11) hatte mit seiner Mutter die Kirche besucht. „Die Bänke sehen schick aus, ich mag die neue Farbe, und ich habe zwei Teelichter angezündet“, sagte er. Andere Besucher wunderten sich, wie geräumig der Eingangsbereich durch die Umgestaltung und mit heller Farbe plötzlich sei. Viele kauften von Egon Stach eine Kirchenkerze, um die Sanierungsarbeiten finanziell zu unterstützen.

Im Gemeindehaus baumelten kleine Holzfiguren von Ästen, warteten Nussknacker auf neue Besitzer, gab es Gestricktes, Gehäkeltes, Gefilztes und Holzschuhe. In der rappelvollen Cafeteria boten Schöpfkelle, Flüchtlingshelfer, Kirchenchor und Montagsinsel Süßes und Deftiges an. Auf der Kircheninsel verkaufte Elke Kunde mit Flüchtlingen Adventsgestecke. Auch im Humburg-Haus herrschte Gedränge. Hier bot die Awo selbst gestrickte Textilien an, und Inge Wähling zeigte am Spinnrad – inzwischen seit mehr als 30 Jahren – wie Wolle hergestellt wird.

Auf der Kircheninsel wurde es dann gemütlich weihnachtlich, als die Bläser der Gemeinschaft rund um die Feuerstelle Weihnachtslieder anstimmten. Bärbel und Wolfgang Taeger aus Norderstedt waren begeistert: „Überhaupt gefallen uns die Märkte in Barmstedt am besten, wir kommen gern hierher.“

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erstellt am 28.Nov.2016 | 16:01 Uhr

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