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Barmstedter Zeitung

07. Dezember 2016 | 17:32 Uhr

Schwimmbad in Barmstedt : Badewonne wird weiter modernisiert

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Arbeiten sollen zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Es gibt neue Wege, eine neue Chlordosierungsanlage und neue Leitungen.

Barmstedt | Neue Attika, neue Wege, neue Leitungen, neue Chlordosierungsanlage: In der Barmstedter Badewonne laufen die Sanierungarbeiten derzeit auf Hochtouren. Noch bis zum Ende der Sommerferien sind Handwerker damit beschäftigt, Teile und Anlagen des Schwimmbads zu modernisieren, wie Fred Freyermuth, Geschäftsführer der Stadtwerke Barmstedt berichtet. Die Arbeiten würden in den Sommerferien ausgeführt werden, da dann die Nachfrage der Gäste nicht so groß sei. Laut Mitteilung der Stadtwerke werden etwa 200  000 Euro in das Projekt investiert.

Von außen auffällig war vor allem das Gerüst, das in den vergangenen Wochen die Badewonne einhüllte. Am Dach wurde dabei unter anderem die Attika erneuert, zudem gab es eine neue Wärmedämmung und Dampfsperre. Wenn alles fertig ist, soll das Dach dem des angrenzenden Neubaus an der Badewonne ähneln, so Freyermuth. Aber nicht nur in der Höhe, auch auf dem Boden wird es Veränderungen geben: „Der Eingangsbereich wird neu gestaltet“, sagt der Geschäftsführer und weist auf die vielen abgesackten Pflastersteine und Kanten hin. Auch der zum Schwimmbad führende Fußweg wird ein neues Pflaster erhalten.

Im Schwimmbad musste Uralt-Technik weichen: Es gibt drei neue Anlagen, die das Wasser des Kneipp- und Babybeckens sowie des Whirlpools und des Schwimmbeckens mit Chlor versetzen. Für die alte Chlordosierungsanlage habe es keine Ersatzteile mehr gegeben, so Freyermuth. Ein kleiner Computer steuert die drei neuen Anlagen. In der Schwimmhalle wird ebenfalls an der Attika gearbeitet. Zudem werden Teile des Beckenrands erneuert und angepasst. Gerade diese Arbeiten seien sehr herausfordernd, so Freyermuth. „Das muss aufgrund des Chlors im Wasser und des Wellengangs sehr belastbar sein.“ Zum Abschluss sollen Teile des Bodens der Halle durchgefugt werden: „Die Fugen werden wieder aufgefüllt“, so Freyermuth. In den Vertiefungen könne sich sonst Schmutz sammeln. Im Zuge der Installation der neuen Chlordosierungsanlage habe man sich zudem entschieden, weitere Arbeiten am Kneipp- und Babybecken durchzuführen. Es soll künftig einen definierten Zu- und Ablauf geben.

Alle Arbeiten sind eingebettet in eine große Modernisierungswelle, die bereits im vergangenen Jahr begann und in 2017 weitergehen soll. Unter anderem soll dann ein weiterer Weg zum „Culinarium“ angelegt werden. Per Steg könnten die Besucher dann direkt vom Weg am Rantzauer See an der Schwimmhalle entlang zum Restaurant gehen, ohne erst die Badewonne komplett umrunden zu müssen.

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erstellt am 19.Aug.2016 | 12:00 Uhr

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