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Barmstedter Zeitung

06. Dezember 2016 | 23:00 Uhr

Strassenausbau : Arbeiten an der L 75 verzögern sich

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

In Heede müssen Leitungen tiefer gelegt werden. In Barmstedt und Bokholt läuft alles nach Plan.

Der aktuelle Stand des Straßenausbaus in Barmstedt und dem Umland ergibt ein gemischtes Bild: Während die Arbeiten an der L  75 in Bokholt-Hanredder und der Lutzhorner Landstraße in Barmstedt im Zeitplan liegen, wird sich der Ausbau der L  75 zwischen Heede und Langeln um zwei bis drei Wochen verzögern. Das hat Kai Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt.

An der L75 wird zurzeit am zweiten Abschnitt zwischen der Schultwiete und der Dorfstraße gearbeitet. „Das läuft nicht so gut. Der Radweg ist fertig, aber wir haben Probleme bei der Fahrbahn“, sagte Schacht. Drei Querleitungen hätten tiefer gelegt werden müssen, „und seit Mittwoch machen wir das Gleiche mit fünf Parallelleitungen“. Zudem sei „mehr unbrauchbarer Boden angetroffen“ worden, als durch die Probebohrungen bekannt gewesen sei. „Den müssen wir ersetzen.“

Die Verzögerung werde sich auf den Start des dritten Bauabschnitts – zwischen Dorfstraße und Kreloh – auswirken, so Schacht. „Statt am 5. September, werden wir erst Mitte bis Ende September beginnen können.“ Dennoch werde die Straße „auf jeden Fall noch in diesem Jahr fertig werden“. Der vierte Abschnitt – von Kreloh bis zur B  4 – soll dann wieder planmäßig im kommenden Frühjahr ausgebaut werden, so Schacht. „Wann wir loslegen, hängt vom Wetter ab.“ Während der Winterpause werde die L  75 durchgehend befahrbar sein, betonte er.

Am „anderen Ende“ der L 75, zwischen Barmstedt und Bokholt-Hanredder, liegen die Arbeiten im Zeitplan. Der letzte Abschnitt zwischen Schulweg und Krittelmoor werde Ende nächster Woche fertig sein, sagte Bernd Ehmke, Bauleiter bei Kemna-Bau. Dafür hätten die Arbeiter „auch geackert wie die Blöden“. Anfang der Woche habe ihnen der Regen, später die Hitze zu schaffen gemacht. „Wenn es zu heiß ist, braucht der Asphalt länger, um auszukühlen“, erklärt Ehmke, der sich bei den Gewerbetreibenden und den Anliegern für ihr „großes Verständnis“ bedankt. „Ärger hatten wir fast nie.“

19 Lastwagen fahren täglich zwischen der firmeneigenen Mischanlage in Altona und der Baustelle hin und her, um das 160 bis 170 Grad heiße Material anzuliefern. Vor Ort sind 14 Arbeiter damit beschäftigt, die Deckschicht auf der Fahrbahn aufzubringen. Zudem sind jeden Tag drei Helfer im Einsatz, die Autofahrer über die Baustelle informieren. „Sonst fahren uns die Leute rein“, sagt Ehmke.

Auch in Heede und Langeln wird viel Wert auf die Information aller Betroffenen gelegt. „Wir verteilen zum Beispiel Handzettel an die Anwohner, um sie über den Stand der Arbeiten zu informieren“, sagte Schacht. Das habe sich bewährt.

Die Kreisstraße 2 (K 2) in Barmstedt soll bis Weihnachten fertiggestellt sein. „Wir gehen davon aus, dass dann auch schon die Markierungen drauf sind, auch die für den Radschutzstreifen“, sagte Holger Drescher von der Straßenverkehrsbehörde des Kreises. Zurzeit wird zwischen der Königsberger Straße und der Straße Am Friedhof gearbeitet; zehn Arbeiter erneuern den Fahrbahnunterbau sowie den Geh- und Radweg auf der östlichen Seite.

Den Gehweg auf der westlichen Seite hat die Stadt erneuert. „Der ist fertig“, sagte Pressesprecher Wolfgang Heins. Kurzfristig werden noch einmal die Einmündungen an der Königsberger Straße und am Galgenberg gesperrt werden müssen, kündigte er an. Dort müssen die Fahrbahnen angeglichen werden. „Das wird aber nicht lange dauern“, betonte er.

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erstellt am 27.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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