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Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 04:08 Uhr

Barmstedter in Berlin : 770 Stufen und jede Menge Schweiß

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Vier Barmstedter Brandbekämpfer sind beim „Berlin Firefighter Stairrun“ 39 Stockwerke hochgerannt – in voller Montur.

Barmstedt | Eine Treppe mit 770 Stufen hochsteigen: Das dürften die meisten schon ohne Gepäck kaum schaffen. Vier Barmstedter Feuerwehrleute haben diese Strecke vor Kurzem in voller Montur zurückgelegt: Beim „Berlin Firefighter Stairrun“ stürmten sie die 39 Stockwerke des Park-Inn-Hotels hoch. „Am wichtigsten ist, sich die Kraft richtig einzuteilen“, berichtete Gerrit Feddern, der zum dritten Mal an dem international besetzten Wettkampf teilnahm. Er habe seinen Teamkollegen Nico Münster anfangs etwas bremsen müssen. „Aber dann hat es gut funktioniert.“ Nach 8:47 Minuten seien sie auf der Aussichtsplattform angekommen – gemeinsam. „Das ist auch Voraussetzung. Wer allein ankommt, wird disqualifiziert“, so Feddern.

Wettkampfort: das 125 Meter hohe Park-Inn-Hotel.
Wettkampfort: das 125 Meter hohe Park-Inn-Hotel. Foto: BZ

Das zweite Barmstedter Team – Dennis Teupke und Mike Gerlach – benötigte für den Treppenlauf 10:44 Minuten. Von den 265 in ihrer Altersklasse (zusammen unter 80 Jahren alt) landeten sie damit auf dem 145. Platz, Feddern und Münster wurden 45.. „Die anderen drei waren alle zum ersten Mal dabei“, so Feddern. Teupke und Gerlach hätten vorher eine Möglichkeit genutzt, im Hotel zu trainieren. „Dazu bieten sie drei Termine an.“ Er selbst habe im Fitness-Center gezielt Übungen für die Beinmuskulatur absolviert. „Die Treppe haut schon rein – und die Montur wiegt schließlich auch noch mal 25 Kilo“, so Feddern. Wer oben angekommen war, konnte sich von Höhenrettern außen am Hotel abseilen lassen. „Das haben wir aber nicht gemacht“, so Feddern: Die Warteschlange sei zu lang gewesen.

Für Zuschauer ist das Rennen weniger attraktiv: Das Treppenhaus könne nicht eingesehen werden, sagte Feddern. „Wir mussten nur einmal im 22. Stock die Seite wechseln und dafür quer durch das Hotel laufen.“ Lediglich bei der 300 Meter langen „Aufwärm-Joggingrunde“ rund um das Hotel konnten Fans ihre Teams anfeuern. Die Barmstedter hatten dafür Verwandte und zwei Feuerwehrkameraden aus Heede und Bilsen dabei.

Übernachtet hätten alle in der Wache der Feuerwehr Hellersdorf, so Feddern. „Die waren sehr gastfreundlich.“ Zurück ging es – nach einem Tag am Alexanderplatz – am Samstagabend. „Das nächste Mal wollen wir einen Tag länger bleiben und uns Berlin ansehen“, kündigte Feddern an.

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erstellt am 20.Apr.2016 | 16:45 Uhr

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