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Barmstedter Zeitung

11. Dezember 2016 | 03:21 Uhr

Weihnachtsmarkt in Barmstedt : 150 Stände locken am Wochenende tausende Besucher

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

150 Stände locken am Wochenende tausende Besucher an. Händler kommen gern nach Barmstedt.

Barmstedt | Für viele Menschen beginnt mit der Vorweihnachtszeit die schönste Zeit des Jahres. Sie lieben die besondere Atmosphäre, die dann über dem Land liegt – und sie lieben die Weihnachtsmärkte: Deutschland ist Weihnachtsmarkt-Land. Zu den Weihnachtsmarkt-Städten zählt seit 1978 Barmstedt, das am Wochenende im Zeichen dieser besonderen Veranstaltung stand und von tausenden Menschen, besucht wurde. Zumeist im Familienverband bummelten sie über den Marktplatz und durch die Straßen, um einen Blick auf die weihnachtstypischen Angebote zu werfen und vielleicht das eine oder andere Stück, das gefiel, zu kaufen. Insgesamt waren auf dem 39. Barmstedter Weihnachtsmarkt, organisiert von der Stadt Barmstedt, dem Handels- und Gewerbeverein sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, etwa 150 Stände vertreten.

Im Stadtzentrum, unter dem lichtergeschmückten Christbaum, präsentierte sich der Mittelaltermarkt. Er war geprägt von einer historischen Backstube, in der mit Buchenholz gebacken wurde, und zahlreichen mittelalterlichen Ständen. Dort zu finden: Naschwerk, Schuhe und Felle, Kinderspielzeug, Ledertaschen, Hörner und Lampen. Mehrmals gab es eine Feuershow, die von den Besuchern fasziniert verfolgt wurde. Zudem erklang mittelalterliche Musik, die die besondere Stimmung auf dem Markt noch verstärkte. Auch der Weihnachtsmann bummelte mit prall gefülltem Sack durch die belebten Straßen und beschenkte die jüngsten Besuch mit Leckereien. Ein buntes, basarähnliches Bild bot die Reichenstraße, in der sich ein Stand an den anderen reihte.

Maria Behnke aus Vechta war mit ihrem Steinofen zum dritten Mal auf dem Barmstedter Weihnachtsmarkt vertreten. Sie komme gern, wie sie berichtete, weil er so schön gemütlich sei und man dort gut verkaufen könne. Peter und Anke Blinde, in der Nähe von Berlin zu Hause, hatten ihre Stände zum ersten Mal auf dem Marktplatz aufgebaut. Sie schätzen es, dass auf dem Weihnachtsmarkt alles ineinander übergeht. Während er Tees und Kaffee anbot, handelte sie mit Naturseifen. Mia aus Mecklenburg-Vorpommern, das zweite Mal dabei, verwöhnte ihre Kunden mit köstlichem ungarischem Fladenbrot, „das man nicht mit Messer und Gabel isst, sondern in die Hand nimmt“, wie sie betonte.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 13:00 Uhr

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