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Sturm und Unwetter : Bäume auf der Straße: Mehrere Feuerwehr-Einsätze in SH und Hamburg

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Kräftige Sturmböen sorgten für die Einsätze im südlichen Schleswig-Holstein. Eine Übersicht.

Geesthacht | Kräftige Sturmböen haben am  Sonnabend für mehrere Einsätze der Feuerwehren in Schleswig-Holstein und Hamburg gesorgt. In Trenthorst (Kreis Stormarn) musste eine alte Kastanie gefällt werden, die auf die Straße am Abzweiger nach Grinau zu fallen drohte.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Samstagnachmittag vor „markantem Wetter“. Angekündigt sind Stürme in ganz Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Karte des DWD mit allen Hinweisen wird laufend aktualisiert - über diesen Link kommen Sie dorthin.

Die Einsatzleitung der Freiwillige Feuerwehr Westerau alarmierte dazu die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Oldesloe nach. Zunächst nahmen Feuerwehrleute mit der Motorsäge mehrere größere Äste ab, danach wurde ein Stamm der brüchigen Kastanie gefällt. Zum Abschluss wurde die Straße wieder frei geräumt. Sie war während der Arbeiten für fast zwei Stunden lang von der Polizei voll gesperrt.

Schuld an den Einsätzen waren Sturmböen.
Schuld an den Einsätzen waren Sturmböen. Foto: Peter Wüst
 

Auch die Freiwillige Feuerwehr Bargteheide (Kreis Stormarn) war im Sturmeinsatz unterwegs. Kräftige Windböen hatte mehrere Bäume umgeknickt und wurden von den Feuerwehrleuten zerlegt.

Auf der Hamburger S-Bahnlinie S1 saßen Fahrgäste am Sonnabendmittag eine halbe Stunde lang in einer Bahn fest. Grund war ein Baum, der zwischen den Haltestellen Rübenkamp und Ohlsdorf auf die Gleise gefallen war. Einsatzkräfte der Feuerwehr beseitigten das Hindernis.

Zwei kräftige Sturmböen hatten zudem am Samstagmittag zu einer etwa einstündigen Vollsperrung der Elbuferstraße bei Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) geführt. Am Hang unterhalb des Helmholtz-Forschungszentrums war durch den Sturm eine faulige Eiche umgestürzt, die einen zweiten Baum mitriss. Beide Bäume blockierten schließlich die Fahrbahn.

„Nach Notrufen von Autofahrern hatte uns die Leitstelle gegen 13 Uhr zu dem Einsatz alarmiert“, erklärte Ingo Schwarz, Zugführer der Geesthachter Feuerwehr. Mit zwei Fahrzeugen rückte die Feuerwehr zur Elbuferstraße aus. Schwarz: „Wir haben die Äste gekappt und dann die Stämme zersägt, um die Fahrbahn freizuräumen.“ Solange sperrte die Polizei die Fahrbahn voll.

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erstellt am 15.Apr.2017 | 14:19 Uhr

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