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Lokales

11. Dezember 2016 | 09:06 Uhr

Amt Moorrege : 22 000 Einwohner haben die Wahl

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie soll das Amt Moorrege ab 2017 heißen? Bis zum 7. August können Vorschläge eingereicht werden. Es lockt sogar ein Preisgeld.

Moorrege | Wie soll das Amt Moorrege zukünftig heißen? Alle 22  000 Einwohner des Amtsbereichs sowie die Mitarbeiter der Verwaltung sind aufgerufen, sich zu äußern. Bis Sonntag, 7. August, um 24 Uhr können Vorschläge eingereicht werden.

Die ersten, die anregten, über den Namen der neuen Verwaltungsgemeinschaft nachzudenken, waren die Mitglieder vom Kinder- und Jugendbeirat Hetlingen. Ihre Auffassung formulierte Vorsitzender Julius Körner: „Unter der Bezeichnung ‚Amt Moorrege‘ fühlen sich nicht alle angehörigen Gemeinden repräsentiert.“ Die konträre Meinung vertritt Moorreges Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg am lautesten: „Der Name geht auf das Gründungsjahr 1954 zurück. Es gibt keinen Grund, ihn jetzt zu ändern.“

Das Gros der Verwaltungsmitarbeiter dürfte sich über eine Änderung des Verwaltungsnamens freuen. Aktuell müssen sie sich häufig mit Verwechslungen zwischen Gemeinde Moorrege und Amt Moorrege befassen, zumal beide Verwaltungen im Amtshaus in der Moorreger Amtsstraße ansässig sind. Anlass, über eine Namensänderung nachzudenken, ist der Übertritt der drei Gemeinden Haseldorf, Haselau und Hetlingen, die bisher das Amt Haseldorf bildeten, von der Stadt Uetersen zum Amt Moorrege. Mit ihrer Aufnahme erweitert die Verwaltungsgemeinschaft der bisher sieben Gemeinden Moorrege, Heist, Holm, Groß Nordende, Neuendeich, Appen und Heidgraben ihre Zuständigkeit zum 1. Januar 2017 für rund 19  000 Einwohner auf gut 22  000 Einwohner.

Um die Wahl nicht zu beeinflussen, äußern Amtsdirektor Rainer Jürgensen, Amtsvorsteher Walter Rißler und Hauptausschussvorsitzender Jürgen Neumann keine Vorschläge. Auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses, der sogenannten Bürgermeisterrunde des Amtsausschusses, war beschlossen worden, die Bürger in die Entscheidung einzubinden. Jürgensen, Rißler und Neumann stellten jetzt die Kriterien der Umfrage vor: Jeder ernst gemeinte Vorschlag ist zugelassen.

„Selbstverständlich kann das auch der Wunsch sein, den Namen beizubehalten“, so Jürgensen. Jeder Einwohner und jeder Verwaltungsmitarbeiter kann bis zu drei Vorschläge einreichen. Mehrfachnennungen desselben Vorschlags einer Person werden einfach gezählt. Die Bürgermeisterrunde und die Bürgermeister des Amtes Haseldorf unterbreitet dem Amtsausschuss dann einen Beschlussvorschlag. Die Teilnahme an der öffentlichen Namenssuche kann lohnenswert sein: Der Vorschlag, der sich durchsetzt, wird mit einem Preisgeld in Höhe von 200 Euro belohnt. Sollten mehrere Personen den gleichen Vorschlag einreichen, wird das Preisgeld geteilt.

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erstellt am 15.Jul.2016 | 11:12 Uhr

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