Einbahnstraßenregelung hat sich bewährt
Vergeblich versuchte das Einsatzboot der DGzRS ein Zelt aus der Ostsee zu ziehen. THW-Taucher zerlegten es unter Wasser, bevor es geborgen wurde. Foto: sg
Damp. Im Großen und Ganzen ohne größere Probleme verlief der siebte "Lauf zwischen den Meeren" am Wochenende. "Wir sind mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Der Lauf hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Sportevent in Schleswig-Holstein entwickelt und ist ein Aushängeschild für Damp, alle beteiligten Gemeinden - und die gesamte Region", sagte Ralf Germer, Geschäftsführer der Damp Touristik GmbH. Der Erfolg des Laufs sei das Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit des Ausrichters, Zippel´s Läuferwelt, der eingebundenen Gemeinden sowie der Damp Touristik. "Den vielen ehrenamtlichen Helfern möchte ich besonders danken", sagte Germer.
Zu einem ungewöhnlichen Einsatz bei dem Laufereignis wurde die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabendmittag gerufen. Ein Sanitätszelt der Johanniter Unfallhilfe war bei dem starken Wind in die Ostsee geflogen. Zunächst versuchte die Besatzung der "Karl van Well" unter Leitung von Vormann Thomas Schulze das noch aufgebaute Zelt mit einem Anker an die Wasseroberfläche zu holen. "Wir konnten es aber nicht zum Strand ziehen, der Wasserwiderstand war viel zu groß", berichtete Schulze auf Nachfrage der EZ. Zur Unterstützung war das Technische Hilfswerk aus Eckernförde mit zwei Tauchern angerückt. Unter Wasser bauten sie das Zelt auseinander, während die DGzRS die Einsatzstelle sicherte. Die Einzelteile wurden sicher an Land gebracht, so Schulze. Der Einsatz endete gegen 18.30 Uhr.
Aus Verkehrsordnungssicht sei die Großveranstaltung sehr positiv zu bewerten, sagte Ordnungsamtsleiter René Kinza. Die zeitweilige Einbahnstraßenregelung auf der L 26 Richtung Norden mit deutlich mehr Posten habe sich sehr bewährt. In Hemmelmark sei es zwar kurzfristig sehr eng gewesen, zwei Fahrzeuge mussten dort abgeschleppt werden, aber es ging gerade noch, so Kinza. Gut lief es in Kleinwaabs und in Fleckeby, aus Gammelby hätte er bislang auch nichts gehört.
Im Ostseebad Damp wurde es zum Abend extrem voll. Nachdem alle Parkplätze belegt waren, konnte eine zusätzliche Koppel für bis zu 60 Fahrzeuge geöffnet werden, berichtete der Ordnungsamtsleiter. Zum Gelingen hätten neben sechs Polizeibeamten auch die lokalen Freiwilligen Feuerwehren maßgeblich beigetragen, sagte Kinza, der allen für ihren Einsatz dankte.



