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05. Dezember 2016 | 21:46 Uhr

Kurz vor Ablauf des Ultimatums : VW einigt sich mit Sammelklägern auf Grundzüge für Vergleich

vom
Aus der Onlineredaktion

Rückkauf oder Schadenersatz? Die Grundsatzeinigung zwischen VW und den Klägern gilt nur für Diesel-Besitzer in den USA.

San Francisco/Wolfsburg | Volkswagen hat sich in der Diesel-Krise mit den Sammelklägern in den USA auf die Grundzüge eines Vergleichs geeinigt. „Diese Vereinbarung wird in den kommenden Wochen in einen umfassenden Vergleich überführt werden“, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag im Anschluss an eine Gerichtsanhörung in San Francisco. „Ich bin sehr angetan, mitteilen zu können, dass die Parteien einen konkreten Plan vorgelegt haben“, verkündete Richter Charles Breyer zum Auftakt der Anhörung.

Der Volkswagen-Konzern steht wegen des Skandals um manipulierte Abgaswerte unter großem Druck. Vor allem in den USA drohen hohe Straf- und Schadenersatzzahlungen. Darüber hinaus gilt der Imageschaden als enorm.

VW hat aber ähnliche Vereinbarungen für andere Länder zurückgewiesen. „Die sich nun abzeichnenden Regelungen in den USA werden in Verfahren außerhalb der USA keine rechtlichen Wirkungen entfalten“, sagte am Donnerstag ein Konzernsprecher. Zuvor hatte sich VW in den USA mit den dortigen Behörden auf erste Eckpunkte geeinigt. Die Lösung umfasse die Option, dass VW einen Großteil der betroffenen Dieselwagen zurückkaufe und „substanziellen Schadenersatz“ an die Besitzer zahle, betonte Breyer. Er setzte VW und den US-Behörden eine Frist bis zum 21. Juni für eine detaillierte Einigung.

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erstellt am 21.Apr.2016 | 18:25 Uhr

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