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05. Dezember 2016 | 13:39 Uhr

Gute Erinnerungen an den ESV

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: RTSV will Pokalerfolg im Punktspiel wiederholen / BTSV bangt um Einsatz von Mats Henke in Gettorf

Den Rendsburger Mannschaften steht in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost ein heißes Wochenende bevor – und das nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen. Der Rendsburger TSV hat den Kreisrivalen Eckernförder SV zu Gast. Auch in Gettorf steigt ein Nachbarschaftsduell, wo der Büdelsdorfer TSV antreten muss. Der Osterrönfelder TSV ist Gastgeber für die SpVg Eidertal Molfsee. Schlusslicht TSV Vineta Audorf peilt beim TSV Klausdorf das erste Erfolgserlebnis der Saison an.

Rendsburger TSV – Eckernförder SV (Heute, 15 Uhr)
War das die Wende zum Besseren für den Rendsburger TSV? Mit dem 2:0 beim TSV Stein feierten die Rendsburger am vergangenen Wochenende ihren ersten Sieg im vierten Spiel. Für Trainer Dennis Usadel hat das Ergebnis beim Aufsteiger aber nur eine begrenzte Aussagekraft. „Gegen den ESV müssen und werden wir uns steigern. Erst danach können wir sehen, ob es wirklich aufwärts geht.“ Immerhin ist jetzt erst einmal der ganz große Druck weg und Usadel hat die Hoffnung, dass gegen den Kreisrivalen heute die nächsten drei Punkte auf dem Konto verbucht werden können. „Wir haben gut und hart trainiert. Die Jungs sind fit und heiß auf den ESV.“ Im Rendsburger Lager hat man gute Erinnerungen an das letzte Duell mit den Eckernfördern. In der ersten Hauptrunde des Kreispokals setzte sich der RTSV mit 3:1 durch. „Das wird heute aber ein völlig anderes Spiel“, vermutet Usadel, denn mit Guilherme de Oliveira und Dennis Schnepel fehlen ihm zwei Torschützen aus dem Pokalspiel. Umso mehr sind die Hausherren auf die Qualitäten von Robin Grell angewiesen, der nicht nur im Pokal gegen den ESV ebenfalls traf, sondern auch in Stein am vergangenen Wochenende mit seinen beiden zwei Treffern den Hauptanteil am Rendsburger Erfolg hatte. „Robin hat da noch einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er absolut in die Verbandsliga gehört“, sagt Usadel über seinen Angreifer. „Ich hoffe, er macht gegen den ESV dort weiter, wo er letzte Woche aufgehört hat, denn wir wollen unseren Pokalerfolg wiederholen.“
Gettorfer SC – Büdelsdorfer TSV (Heute, 15 Uhr)
Noch immer ist der Ärger bei BTSV-Trainer Adrian Königsmann über das späte Gegentor, das am vergangenen Wochenende zur 1:2-Niederlage gegen den Preetzer TSV führte, nicht verraucht. „Wir haben einen Punkt verschenkt, der am Ende noch weh tun kann. Nun müssen wir sehen, dass wir uns den Punkt in Gettorf wieder holen.“ Ein Unentschieden wäre für Königsmann allerdings schon ein „sehr gutes Ergebnis. Gettorf hat einen Lauf und ist klarer Favorit. Zwar hat der GSC auch erst sieben Punkte wie wir, aber die hatten das wesentlich härtere Auftaktprogramm.“ Vor allem die deutlichen Siege gegen die SpVg Eidertal Molfsee (5:2) und zuletzt gegen den Heikendorfer SV (5:0) nötigen dem BTSV-Coach gehörigen Respekt ab. „Das ist schon eine tolle Truppe.“ Vor allem Yannick Wolf hat es Königsmann angetan. „Wenn wir ihn neutralisieren könnten, hätten wir schon eine Menge erreicht. Ohne Wolf ist Gettorf nicht mehr ganz so stark, hat aber immer noch zehn Mann, die gut Fußball spielen können.“ Dass der Gastgeber unter der Woche mit der Verpflichtung von Thies Waschewski (vom FC Kilia Kiel) personell noch einmal nachgelegt hat, macht die Sache für Königsmann nicht einfacher. „Auch Thies ist ein hervorragender Fußballer.“ Neben den urlaubenden Tim Peters und Medin Isovic droht beim BTSV auch Mats Henke mit einer Zerrung auszufallen. Königsmann: „Ich hoffe, dass Mats spielen kann. Wir brauchen ihn.“
TSV KLausdorf – TSV Vineta Audorf (Heute, 15.30 Uhr)
Der TSV Vineta Audorf fährt als krasser Außenseiter nach Klausdorf. Während der Aufsteiger immer noch auf sein erstes Erfolgserlebnis in der neuen Liga wartet, legte der Gastgeber einen glänzenden Start hin. Drei Spiele, drei Siege ohne Gegentor lautet die eindrucksvolle Klausdorfer Bilanz. Vineten-Coach Norman Bock ist allerdings weit davon entfernt, die Partie auf dem Kieler Ostufer von vornherein abzuschenken. „Wenn wir genauso engagiert wie am vergangenen Wochenende gegen den Osterrönfelder TSV auftreten, dann ist durchaus etwas drin.“ Neben Mut fordert Bock von seinen Spielern in erster Linie mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. „Wir müssen noch mehr Präsenz im Strafraum zeigen und wenn sich die Chance bietet, eiskalt zuschlagen. So viele Möglichkeiten wie in der Kreisliga haben wir nicht mehr. Deshalb ist es wichtig, dass wir effektiver werden.“ Seine Spieler hätten sich immer noch nicht ganz an das höhere Niveau in der Verbandsliga gewöhnt, erklärt der Audorfer Trainer. „Viel Zeit, uns zu akklimatisieren haben wir aber nicht mehr. Wir müssen langsam mal anfangen, Punkte zu sammeln. Deshalb wäre ich in Klausdorf mit einem Unentschieden schon sehr zufrieden.“ Bock muss allerdings seine Abwehr erneut umbauen. Mit Dennis Neumann und Christian Sievers (beide verletzt) fallen zwei Eckpfeiler aus. „Mal sehen, wie wir das kompensieren.“ Immerhin kann Bock heute auf Mannschaftskapitän Mirco Sienknecht zurückgreifen.
Osterrönfelder TSV – SpVg Eidertal Molfsee (Heute, 16 Uhr)
Während der OTSV durch den 2:0-Derbysieg beim TSV Vineta Audorf gestärkt in die heutige Begegnung gehen kann, gab es für die Spielvereinigung aus Molfsee am vergangenen Wochenende eine desolate 1:7-Niederlage gegen den TSV Bordesholm. Dieses Ergebnis ist für OTSV-Trainer Olaf Lehmann aber eher eine Warnung als ein gutes Omen: „Wir werden die hohe Niederlage nicht überbewerten, da Molfsee bei uns sicherlich ganz anders auftreten wird. Und wir haben uns gegen Bordesholm auch sehr schwer getan (0:3, d. Red.).“ Mit Louis Schütt, der mit seinen fünf Saisontreffern alleine für die Hälfte aller Molfseer Tore verantwortlich ist, verfügen die Gäste über einen treffsicheren Stürmer, den die bisher gut aufgestellte OTSV-Abwehr in den Griff bekommen muss. „Wir wissen um die enormen Offensivqualitäten bei den Molfseern. Wir werden mit unserer Defensive jedoch einiges entgegensetzen können“, gibt sich Lehmann optimistisch. In den vergangenen Duellen beider Teams fielen immer reichlich Tore, so dass heute ein Treffer wohl nicht ausreichen dürfte, um die drei Punkte mitzunehmen. Einen Vorteil besitzen die Osterrönfelder aber im Heimrecht. Die letzten drei Heimspiele gegen die Molfseer konnten allesamt gewonnen werden. Lehmann: „Jetzt gilt es, die schon geholten Punkte aus den vorangegangenen Spielen zu bestätigen und nachzulegen.“ Personell entspannt sich die Situation bei den Osterrönfeldern allmählich, sodass die aus dem Urlaub zurückgekehrten Anton Dembowski und Felix Mosebach wieder Alternativen für den Kader sind.
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