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09. Dezember 2016 | 20:32 Uhr

Plötzlicher Spätsommer : Freibadwetter hält noch einige Tage an

vom

Der meteorologische Herbst hat längst begonnen, die ersten Blätter fallen - doch vielerorts herrscht bestes Badewetter. Erst zum Ende der Woche hin wird es kühler.

Der September bleibt sonnig: Das Sommerwetter wird weiten Teilen Deutschlands noch einige Tage erhalten bleiben. Für Teile Ostdeutschlands gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar eine Hitzewarnung aus.

Ein Ende der Sonnentage ist aber abzusehen, so DWD-Meteorologe Uwe Baumgarten. Heute und morgen seien bundesweit Höchsttemperaturen von erneut bis zu 32 Grad keine Seltenheit. Aus Westeuropa ziehe zwar ein Tief heran - dieser Wetterwandel werde sich allerdings wohl erst in der Nacht zum Freitag deutlich bemerkbar machen. Die höchsten Temperaturen betragen dann nur noch etwa 20 Grad. «Das geht dann in Richtung normal», sagte Baumgarten.

Für Berlin sowie einige Regionen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen warnte der DWD vor Temperaturen deutlich über 30 Grad. Der Wetterdienst gibt eine Hitzewarnung, wenn die gefühlte Temperatur zwei Tage in Folge über etwa 32 Grad liegt und es nachts vergleichsweise wenig abkühlt. In Brandenburg stieg die Waldbrandgefahr.

Zu heiß wurde es am Montag auch in einem Reisebus auf der A3 im Rheinland: Mehrere Jugendliche hatten dort mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Der Bus stand mit wohl defekter Klimaanlage im Stau. Zwei 15-Jährige wurden in Krankenhäuser gebracht. Den anderen Jugendlichen und ihren Betreuern ging es besser, als sie den Bus verlassen konnten. Sie wurden mit Getränken versorgt - und bekamen eine improvisierte, eigens aufgebaute Dusche.

Mehrere Freibäder - etwa in Braunschweig und Tübingen - verlängerten angesichts der Hitze ihren Betrieb. Dabei fallen bereits die ersten Blätter auf die Wasserbecken, wie das Freibad Tübingen schon vor einigen Tagen auf Facebook zeigte.

Global gesehen war es von Juni bis August 2016 so warm wie nie zuvor in diesem Zeitraum seit Beginn der Aufzeichnungen. Das meldeten deutsche Experten. «Wir stecken mitten im Klimawandel», sagte DWD-Vizepräsident Paul Becker. In Deutschland seien die Temperaturen allerdings nicht besonders auffällig gewesen.

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erstellt am 13.Sep.2016 | 11:38 Uhr

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