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Sportstättenbau in Tornesch : Die Tennishallen sind bald fertig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Spielbetrieb des Tennisclubs Tornesch soll ab Mai wieder auf heimischen Plätzen laufen.

Tornesch | Die rund 300 Mitglieder des TC Tornesch freuen sich auf die Fertigstellung der Tennishallen Ende April, denn dann kann der Schlagabtausch wieder im eigenen Verein stattfinden. Der stellvertretende Vorsitzende Marko Rupertus wurde auf der Jahreshauptversammlung wiedergewählt, im kommenden Jahr sind mehrere Vorstandsposten vakant.

Die Baustelle der auf dem Gelände des Tennisclubs Tornesch entstehenden Dreifeldhalle bot die Kulisse der diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Einweihung der Tennishalle ist für den 29. April geplant, und der Weg dorthin kostet den Vorstand des Tennisclubs und auch Mitglieder, die Sonderarbeitsdienste leisten, einige Anstrengung. Der Vorsitzende Sven Sommer hat für das Management des Hallenbaus bisher 276 Stunden aufgewendet und dabei so manche Widrigkeit aus dem Weg geräumt. So musste das Finanzierungskonzept kurzfristig umgestellt werden, da die Förderungsanforderungen des Kreises nicht zweckmäßig waren. Und der Stahlbau konnte nicht beginnen, da sich der Kran auf dem Gelände festfuhr. „1200 Quadratmeter Fläche mussten wir mit 24 Lastzügen an Recycling-Material verdichten“, erzählte Sommer. Er nannte den Hallenbau, der drei der acht bestehenden Tennisplätze des Vereins überdacht, „eine historische Meisterleistung für unseren Verein“. Teilfinanziert wird er mit einem Zuschuss der Stadt in Höhe von 275.000 Euro.

Kredit zu günstigen Konditionen

Über weitere 825.000 Euro hat der Tennisclub einen Kredit aufgenommen, zu günstigen Konditionen über die Stadt. Voraussichtlich werden 50.000 Euro über das bestehende Budget hinaus benötigt. Der Vorsitzende erfuhr seitens der Mitglieder viel Lob und Applaus für seinen Einsatz. Über die Regeln zur Hallennutzung entbrannte indes eine kontroverse Diskussion. Denn der Vorstand hat beschlossen, dass Training Vorrang vor dem Spielbetrieb hat, bei Regenwetter wird Training dann in die Halle verlagert. Am Ende einigte man sich auf eine Phase, in der diese Idee erst einmal getestet werden soll.

Wegen des Umbaus war der Spielbetrieb in 2016 zu einem großen Teil nach Heist verlagert worden. Aufgrund dieser Pachtsituation schloss Kassenwart Valko Scheele seinen 19. Vereinsjahresabschluss mit einem Minus ab, das jedoch von den Gewinnen der Vorjahre gedeckt ist. Im Zuge der Vereinswahlen wurde Marko Rupertus als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt.

Der erste Vorsitzende Sommer und Schatzmeister Scheele machten deutlich, dass sie ihre Ehrenämter ein letztes Jahr bekleiden und in 2018 nicht wieder antreten werden. Es werden daher Nachfolger gesucht. In 2016 hatte der Tennisclub keinen Jugendwart, eingesprungen ist Klaus Piepenhagen. Sportwartin Monika Schlaucher sagte, sie sei mit einem möglichen Kandidaten im Gespräch.

Außerdem berichtete sie, dass bei den Medenspielen in 2016 die erste Herren 40-Mannschaft direkt in die Bezirksliga aufgestiegen ist. Bei den Winterpunktspielen belegte die erste Damen 40 den ersten Platz und stieg ebenfalls in die Bezirksliga auf. Und die Junioren schafften im vergangenen Jahr ohne Punktverlust den Sprung in die dritte Bezirksliga. Bei den Clubmeisterschaften im Herbst gab es nur Doppel- und Mixspiele, denn die Einzelspieler nahmen stattdessen für Heist am Elbmarschencup in Moorrege teil. „Am 2. und 3. September werden wir diesen Spaßcup erstmalig hier in Tornesch ausrichten“, freute sich Schlaucher. Ein weiteres Highlight in 2017 wird das 40-jährige Vereinsjubiläum im Juni.

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erstellt am 21.Apr.2017 | 12:30 Uhr

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