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08. Dezember 2016 | 11:04 Uhr

„Vier Fäuste für ein Halleluja“ und Co. : Bud Spencer: Seine berühmtesten Filme

vom

Vor allem an der Seite von Terence Hill spielte sich Bud Spencer in die Herzen des Publikums. Ein Rückblick.

Der Schauspieler Bud Spencer ist tot. Berühmt wurde er vor allem gemeinsam mit seinem Filmpartner Terence Hill, dem schlanken Schönen mit den eisblauen Augen. Der eine - Hill - war chic, clever und bärenstark. Der Andere - Spencer - ebenfalls schlagkräftig, gutherzig und dickköpfig. Die Erfolge der beiden kamen reihenweise.

Vor allem in den siebziger Jahren lockten seine derb-komischen Prügelorgien die Fans zu Millionen in die Kinos. Eine Auswahl der bekanntesten Filme:

„Die rechte und die linke Hand des Teufels“ (1970)

Bud Spencer und Terence Hill während der Dreharbeiten.
Bud Spencer und Terence Hill während der Dreharbeiten. Foto: Imago/Granata Images

Die italienische Westernkomödie gilt als der Ursprung der typischen Spencer-Hill-Filme, die vor allem auf Humor und weniger auf Gewalt abzielten.

Vier Fäuste für ein Halleluja“ (1971)

Sie brachten ihr Publikum oft zum Lachen: Terence Hill und Bud Spencer.

Sie brachten ihr Publikum oft zum Lachen: Terence Hill und Bud Spencer.

Foto: Imago/Granata Images
 

Er dürfte fast der bekannteste Film des Filmduos sein - „Vier Fäuste für ein Halleluja“ ist die Fortsetzung von „Die rechte und die linke Hand des Teufels“. Auch dieser Film ist eine Westernparodie. In Deutschland startete er 1972 in den Kinos.

„Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ (1972)

In vielen Filmen von Bud Spencer und Terence Hill flogen die Fäuste.
In vielen Filmen von Bud Spencer und Terence Hill flogen die Fäuste. Foto: Imago/Granata Images
 

Auch dieser Film ist italienisch - wobei die Schauspieler am Set meist keine gemeinsame Sprache gesprochen haben. Manch ein Film wurde also noch einmal komplett für die italienischen Markt synchronisiert.

„Zwei wie Pech und Schwefel“ (1974)

Auch wenn es bei Bud Spencer und Terence Hill viele Prügelszenen gab - Blut floss nur selten.
Auch wenn es bei Bud Spencer und Terence Hill viele Prügelszenen gab - Blut floss nur selten. Foto: Imago/Granata Images
 

Auch in dieser italienisch-spanischen Actionkomödie fliegen ab und an die Fäuste. Trotzdem ist auch dieser Film eher komisch als wirklich brutal.

„Zwei außer Rand und Band“ (1977)

Bum, biff, baff, bäng: ihre Opfer schienen Köpfe aus Blech zu haben. Terrence Hill und Bud Spencer wurden mit ihren inszenierten Keilereien zum wohl beliebtesten Duo der Filmgeschichte. Mit ihrer besonderen Art der Konfliktlösung begeisterten sie Väter und Söhne gleichermaßen.
Bum, biff, baff, bäng: ihre Opfer schienen Köpfe aus Blech zu haben. Terrence Hill und Bud Spencer wurden mit ihren inszenierten Keilereien zum wohl beliebtesten Duo der Filmgeschichte. Mit ihrer besonderen Art der Konfliktlösung begeisterten sie Väter und Söhne gleichermaßen. Foto: Imago
 

Wie schon „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ wurde auch „Zwei außer Rand und Band“ mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet. Doch es gab auch Kritik: Vielen war die Produktion zu klamaukig.

„Zwei Asse trumpfen auf“ (1981)

Die Western von Spencer und Hill waren vor allem: komisch.

Die Western von Spencer und Hill waren vor allem: komisch.

Foto: Imago/United Archives
 

Auch hier stand das bekannte Prügelduo Spencer-Hill wieder gemeinsam vor der Kamera. „Zwei Asse trumpfen auf“ ist eine italienisch-amerikanische Ko-Produktion.

„Die Miami Cops“ (1985)

Bud Spencer und Terence Hill bei den Dreharbeiten von „Miami Cops“.
Bud Spencer und Terence Hill bei den Dreharbeiten von „Miami Cops“. Foto: Imago/Granata Images
 

Und auch für diesen bekannten Film gab es wieder Kritik: Die Handlung sei dünn, sie werde durch Prügel-Episoden und dümmliche Kalauer zusammengehalten, urteilte das Lexikon des Internationalen Films (Wikipedia).

In der Tat: Einfallsreicher wurden die Streifen nicht gerade, aber das Rezept stimmte. Das Publikum war begeistert. Die mit der Zeit immer ausführlicheren Schlägereien wurden „kultig“ und Bud Spencer schwerer. „Irgendwann wog ich 160 Kilogramm. Mein Pferd warf sich immer verzweifelt auf den Rücken, sobald es mich kommen sah“, erzählte der Koloss einmal.

Und dem Sender Tele5 sagte er: „Ich habe bei meinen Filmen nie ein Kind aus dem Kino rennen sehen. Die Kinder lachen, weil sie die Gewalt nicht ernst nehmen. Niemand stirbt, und es fließt fast kein Blut. Wenn Leute in den Filmen von mir geschlagen wurden, standen sie meistens wieder auf und rannten davon.“

Bei der Vorstellung seiner Autobiografie vor etwa fünf Jahren sagte Spencer: „Ich bin kein Schauspieler, ich bin ein Charakter. In diesem Buch steht nur ein Viertel meines Lebens.“

(mit dpa)

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erstellt am 28.Jun.2016 | 08:25 Uhr

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